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A37-Keuchhusten

Pertussis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Pertussis - oder Keuchhusten - ist eine durch das BakteriumBordetella pertussis ausgelöste hochansteckende Infektionskrankheit ungeimpfter Personen, die v.a. bei Säuglingen lebensbedrohlich verlaufen kann.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Basisinformationen
  • 2 Symptome
  • 3 Komplikationen
  • 4 Siehe auch
  • 5 Weblinks

Basisinformationen

Das einzige Reservoir für Bordetella pertussis ist der Mensch. Das heißt, dass durch ein Impfprogrammdie Erkrankung ausgerottet werden könnte. Trotz wirksamer Impfstoffe erkranken weltweit etwa 20 bis 40 Millionen Menschen an Keuchhusten, Todesfälle - meist bei Säuglingen unter 6 Monaten - sind etwa 200.000 bis 300.000 zu verzeichnen. Die Erkrankungsrate nimmt aufgrund der allgemeinen Impfmüdigkeitin Deutschland wieder zu - in der DDRbestand allerdings eine Impfpflicht. Zu beachten ist, dass weder eine Impfungnoch die durchgemachte Erkrankung eine lebenslange Immunitätgarantieren. In Ländern mit Impfprogrammenfür Säuglinge werden somit die höchsten Erkrankungsraten bei Jugendlichen und Erwachsenen verzeichnet, oft jedoch als verschleppte Erkältung oder Bronchitisfehldiagnostiziert. Besonders bei Erwachsenen sollte deshalb vom Arzt ein spezieller Bluttest veranlaßt werden.

Der Kontagionsindexbeträgt zwischen 0,8 und 1,0, das heißt, dass 80-100% der Menschen welche mit dem Erreger in Kontakt kommen, auch erkranken.

Symptome

Nach einer Inkubationszeitvon 1 - 2 Wochen durchläuft die Krankheit klassischerweise drei Stadien:

  1. Stadium catarrhale mit Schnupfen und untypischem Husten, Dauer 1-2 Wochen
  2. Stadium convulsivum mit plötzlich auftretenden staccatoartigen Hustenattacken und typischem Jauchzen beim wieder Einatmen, die teilweise begleitet werden von Erbrechen, Dauer 2-6 Wochen
  3. Stadium decrementi mit langsam abnehmenden Hustenattacken, Dauer ca. 3-6 Wochen

Komplikationen

Bei sehr jungen Säuglingen können Lungenentzündungenund Apnoenzum Tode führen.

Siehe auch

  • Portal:Medizin



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