Gehirnerschütterung
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Ursachen
Eine Gehirnerschütterung (lat. Commotio cerebri) entsteht bei einem Schlag mit einem stumpfen Gegenstand oder bei einem Sturz auf den Kopf. Sie ist die mildeste Form des Schädel-Hirn-Traumasund heilt ohne bleibende Schäden.
Erkennen
Häufig ist von außen keine Verletzung oder nur eine Schwellung (Beule) zu erkennen.
Die Symptome sind:
- Kopfschmerzen
- Schwindelund Gleichgewichtsstörungen
- Schielen
- Pupillendifferenz
- Übelkeit und Erbrechen
- Bewusstseinsstörungbis hin zur kurzzeitigen (max. 5 Minuten) Bewusstlosigkeit
- Erinnerungslücken (Amnesie)
Maßnahmen
Generell ist das Schema der Rettungsketteder Ersten Hilfeauch hier zu beachten.
Der Verunglückte ist so wenig wie möglich zu bewegen oder zu transportieren. Bei Bestehen einer Bewusstseinsstörungist er behutsam in stabile Seitenlagezu bringen, ansonsten möglichst mit erhöhtem Oberkörper zu lagern und von äußeren Einflüssen abzuschirmen.
Die Möglichkeit weiterer Verletzungen im Rahmen des Sturzes (vor allem der Halswirbelsäule) darf nicht übersehen werden.
Weitere Versorgung
Nach der ruhigen Lagerung wird mit den weiteren Maßnahmen zur Versorgung des Patienten fortgefahren, wichtig ist dabei
- Unterstützung bei eventuellem Erbrechen,
- Schockbekämpfung,
- Kontrolle der Vitalfunktionen(Bewusstsein, Atmung, Puls) in regelmäßigen Abständen,
- Versorgung von blutenden Wunden
- Erhaltung der Körperwärme (siehe Unterkühlung), z. B. mit Hilfe einer Rettungsdeckeoder Kleidungsstücken.
Falls noch nicht durch einen zweiten Helfer geschehen, ist der Notrufdurchzuführen. Da Kopfverletzungen häufig äußerlich unscheinbar sind und sich teilweise erst langsam entwickeln, sollte man im Zweifelsfall großzügig den Rettungsdienst alarmieren.
Der Rettungsdienst ist auf jeden Fall über die Entwicklung des Bewusstseinszustandes zu informieren.
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