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| Todesotter
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Bild:Todesotter-02.jpg Todesotter (Acanthophis antarcticus)
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| Systematik
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| Klasse: | Reptilien(Reptilia)
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| Ordnung: | Schuppenkriechtiere(Squamata)
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| Unterordnung: | Schlangen(Serpentes)
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| Familie: | Giftnattern(Elapidae)
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| Gattung: | Acanthophis
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| Art: | Todesotter
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| Wissenschaftlicher Name
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| Acanthophis antarcticus
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| (Shaw & Nodder, 1802)
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Die Todesotter (Acanthophis antarcticus) gehört zur Familie der Elapidae(Giftnattern), genauer gesagt zur Gattung der Acanthophis.
Die Schlangen werden zwischen 0,5 - 0,9 m lang, Vereinzelte Exemplare bis zu 1 m. Die Färbung der Todesotter reicht von rot über grau bis braun mit Querbändern, welche entweder dunkler oder heller als die Grundfarbe sind. Der Kopf dieser Schlange ist wie bei allen Viperndreieckig und deutlich vom Rumpf abgesetzt. Ihr Körper wirkt, auch wieder arttypsch, sehr gedrungen, jedoch um einiges schlanker, als bei der Gabunviper. Das Maximalalter unterscheidet sich deutlich von Art zu Art. Während die Acanthophis antarcticus antarcticus, Australische Todesotter bis zu 9 Jahre alt wird, wird die Acanthophis pyrrhus, Wüsten-Todesotter nur 3 Jahre alt. Das Hauptverbreitungsgebiet reicht von Australien bis Neu-Guinea. Am häufigsten findet man dies Arten in feuchten Urwäldern vor, wobei sie dort dichtes Unterholz bevorzugen. Die Giftzähnedieser Schlangen werden bis zu 35 mm lang. Ihr Giftzählt zu den den stärksten Schlangengiftenüberhaupt. Ihr Gift ist nach dem des Taipans und der Tigerotter das stärkste. Bei einem Biss können lokale Schmerzen mit geringer lokaler Ödemblidung auftreten. Es kann aber auch zu einer Lähmung der Atemmuskulatur kommen, an der ca 15% der Gebissenen sterben. Diese Schlange ist nicht sehr aggressiv, flüchtet jedoch bei Annäherung nicht, sondern vertraut auf ihre gute Tarnung. Die Todesotter frisst hauptsächlich kleine Nager, wobei auch Echsen und Vögel von dem dämmerungsaktivenTier nicht verschmäht werden. Diese Schlangenart hat eine sehr außergewöhnliche Jagdstrategie. Sie schlägt mit ihrer kurzen seitlich abgeplatteten Schwanzspitze, um einen Wurm vorzutäuschen.
Diese Arten gehören zu den wenigen Schlangen, welche lebende Jungen gebären. Nach etwa 7 Monaten Tragzeit bringt die Todesotter bis zu 20 Jungtiere zur Welt. Diese häuten sich kurz kurz nach der Geburt.
Eine weitere Besonderheit der Todesotter ist ihre Fähigkeit, wie bei der Python, bei Nahrungs- oder Wassermangel den Darm schrumpfen zu lassen um Energie zu sparen. Sobald wieder genügend Nahrung oder Wasser zur Verfügung steht, wächst der Darm wieder auf die normale Größe an.
Weblinks
- Die gewöhnliche Todesotter auf Tierlexikon.ch
Seitenkategorien: Schlangen
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