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| Strukturformel
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| Bild:Alanin.png
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| Allgemeines
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| Name | Alanin
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| Abkürzung | Ala, A
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| Restname | Alanyl-
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| Essentiell | nein
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| Andere Namen | 2-Aminopropansäure, ?-Aminopropionsäure
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| Summenformel | C3H7NO2
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| CAS-Nummer | 56-41-7
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| Kurzbeschreibung | weißer Feststoff
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| Eigenschaften
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| Molmasse | 89,1 g/mol
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| Aggregatzustand | fest
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| Dichte | 1.400 kg/m³
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| Schmelzpunkt | Zersetzung bei 295-297 °C
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| Löslichkeit | 166,5 g/l (in Wasser bei 25 °C); schlecht löslich in Alkohol unlöslich in Diethylether
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| Seitenkette | lipophil
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| isoelektrischer Punkt | 6,11 (siehe Aminosäure)
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pK-Werte bei 25 °C | pKCOOH: 2,3 pKNH2: 9,9
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| van-der-Waals-Volumen | 67
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| Hydrophobizitätsgrad | 1,8
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| Sicherheitshinweise
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| Gefahrensymbole: keine
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| R- und S-Sätze |
R: -
S: 24/25
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| Handhabung | keine besonderen Anforderungen
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| MAK | -
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| Lagerung | dicht verschlossen, trocken, +15 °C bis +25 °C
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheitenverwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Normbedingungen.
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Die AminosäureAlanin tritt in zwei spiegelbildisomeren (chiralen) Formen auf.
L-Alanin ist eine proteinogene Aminosäure, die nach IUPACauch als (S)-2-Aminopropansäure bezeichnet wird [1]. D-Alanin findet man als Baustein des Mureins, das die Grundsubstanz der Bakterienzellwände ist. ?-Alaninund Dehydroalanin(Didehydroalanin) leiten sich von Alanin ab.
Alanin wird auch als Grundtyp der proteinogenen Aminosäuren bezeichnet, da alle, außer Glycin, das Alaningrundgerüst enthalten.
Synthese
Im Stoffwechsel wird L-Alanin durch Transaminierung aus dem Endprodukt der Glykolyse, dem Pyruvat, synthetisiert.
Funktionen
In Umkehrung dieser Synthese-Reaktion kann es enzymatisch auch wieder zu Pyruvat abgebaut werden (Transdesaminierung). So kann das Kohlenstoffgrundgerüst über Pyruvat wieder zum Aufbau von Glukose(Glukoneogenese) verwendet oder über den Zitronensäurezyklusvollständig zur Energiegewinnung abgebaut werden. Die oxidative Desaminierung des Alanins zu Pyruvat und Ammoniak, katalysiert durch das Enzym Alanin-Dehydrogenase, stellt eine weitere Abbaumöglichkeit dar; sie macht beispielhaft deutlich, wie ein Teil des Aminosäurestoffwechsels mit dem Kohlenhydratstoffwechselverknüpft ist.
Bei physiologischem pH von 7,4 liegt die Carboxylgruppe deprotoniert und die Aminogruppe protoniert als -NH3+ vor.
Anmerkungen
- ? zu Abkürzungen und weiteren Bezeichnungsmöglichkeiten siehe [2]ca:Alanina
en:Alanine
eo:Alanino
es:Alanina
fi:Alaniini
fr:Alanine
he:?????
hu:Alanin
it:Alanina
ja:????
lb:Alanin
lt:Alaninas
nl:Alanine
pl:Alanina
ru:??????
sk:Alanín
sr:??????
sv:Alanin
zh:???
Seitenkategorien: Aminosäure| Chemische Verbindung
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