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Albuminurie

Der Albumindruck zählt zu den Edeldruckverfahrenaus den frühen fotografischen Experimenten und wurde um 1850 erfunden.

Es ist ein fotografisches Papier (Albuminpapier). Wird es mit Eiweiß= Albuminüberzogen, liefert es Bilder von hohem Glanz. Mit Stärke(Arrowroot) überzogen liefert es stumpfe Bilder. Das Albuminpapier wurde - und wird von Künstlerfotografen noch heute - verwendet, weil es feinste Details wiedergeben konnte.

Funktionsweise

Zur Herstellung des Albuminpapiers schlägt man Eiweiß mit Chlorammoniumlösung (Kaliumdichromatbzw. Ammoniumdichromat)zu Schaum und lässt den Bogen auf der klaren Flüssigkeit, die sich aus dem Schaum abscheidet, eine Minute schwimmen. Das getrocknete Papier wird im Dunkelzimmer auf eine Lösung von salpetersaurem Silber gelegt, wobei es sich mit Chlorsilberund Silbernitratimprägniert, und getrocknet.

Man legt das Negativ mit der Kollodiumseitenach oben auf die Glasplatte, welche den Boden des sogenannten Kopierrahmens bildet, deckt das Papier mit seiner empfindlichen Seite nach unten auf das Negativ und schließt den Kopierrahmen so, dass das Papier fest gegen das Glasnegativ gepresst wird, dreht dann den Rahmen herum, so dass das Negativ dem Licht zugekehrt ist, und lässt es so lange am hellen Tageslicht liegen, bis alle Teile des Bildes kräftig sichtbar sind, wäscht das Bild behufs Entfernung des noch darin befindlichen salpetersauren Silbers(=Silbernitrat) mit Wasser aus und bringt es nun in das so genannten Tonbad, eine Lösung von Goldchloridkaliumund essigsaurem oder borsaurem Natron in Wasser. Der rotbraune Ton des Bildes verwandelt sich darin in einen purpurblauen; man kann aber auch andere Nuancen durch eine passende Abänderung des Bades erhalten.

Das getonte und ausgewaschene Bild wird in einer Lösung von unterschwefligsaurem Natron fixiert und dann sehr sorgfältig ausgewaschen. Wird das unterschwefligsaure Natron nicht vollständig ausgewaschen, so bildet sich Schwefelsilber, welches das Bild gelb färbt. Die getrockneten Bilder werden schließlich passend geschnitten, aufgeklebt und zwischen Walzen geglättet (satiniert).

Links

  • http://www.edeldruck.com/Druckverfahren/albumindruck.htm
  • http://www.muenzberg.symmedia.net/albumin02.htm
  • http://www.alternativephotography.com/process_albumen_paper.html
Von "http://de.wikipedia.org/Albumindruck"



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