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Die Anonymität (von griechisch???????? = namenlos) ist das In-Erscheinung-Treten, ohne seine Identitätpreiszugeben.
Sie ist nicht zwangsläufig auf Personenwie Künstler, Schriftstelleroder Journalistenbeschränkt. So können sich zum Beispiel Computersystemeanonym oder identifizierbar an einem anderen System anmelden beziehungsweise einloggen.
Abstufungen von Anonymität
Im Alltag sind völlige Anonymität bzw. Identität kaum möglich. Es gibt zwischen diesen zwei Polen eine große Bandbreite von Abstufungen. Beim Grad der Anonymität spielt eine zentrale Rolle, ob beziehungsweise wie leicht es möglich ist, auf weitere Teile der Identität zu schließen.
Das Internet wird vielfach als Plattform anonymer Kommunikation beschrieben. Das ist in der Praxis - ohne besondere Vorkehrungen - jedoch nicht der Fall. Subjektiv fühlen sich die meisten Internetnutzer beim Surfenund Postenanonym und unbeobachtet. Sie ahnen dabei meist nicht, wie viele Spuren sie hinterlassen, die zum Teil auf ihre Person zurückführbar (Identifizierung) sind. Die sogenannte IP-Adressedes Internetnutzers wird von unzähligen Rechnern (z.B. bei Zugriffen auf Internetseiten im Web) mitprotokolliert. Außerdem sind unverschlüsselte Informationen im Netz quasi veröffentlicht, weil unkalkulierbar viele Personen die Inhalte mitlesen, speichern, kopieren und weitergeben können.
Siehe dazu den Hauptartikel Anonymität im Internet
Literatur
- Martin Rost: Zur gesellschaftlichen Funktion von Anonymität. In: Datenschutz und Datensicherheit (DuD) 2003, Nr. 27, Seite 156-158.
- Henry Krasemann: Anonymität ganz einfach und legal. In: Datenschutz Nachrichten DANA 3/2005 (Sep.05) S. 13ff., [1]
Siehe auch: Anonymisierung und Pseudonymisierung, Anonyme Alkoholiker, Zielwahlsuchlauf, Datensicherheit, Datenschutz, Selbstdatenschutz, Pseudonym, Anonymous/Anonymus(Autorenangabe)en:Anonymity
es:Anonimato
fr:Anonymat
it:Anonimo
ja:??
nl:Anonimiteit
pt:Anonimato
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