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Argonz-del

Eigenschaften
Chlor- Argon
Ne
Ar
Kr  
 
 
[Ne]3s23p6
40
18
Ar
Periodensystem
Allgemein
Name, Symbol, Ordnungszahl Argon, Ar, 18
Serie Edelgase
Gruppe, Periode, Block 18 (VIIIA), 3, p
Aussehen farblos
Massenanteil an der Erdhülle 4 · 10-4 %
Atomar
Atommasse 39,948
Atomradius(berechnet) - (71) pm
Kovalenter Radius 97 pm
van der Waals-Radius 188 pm
Elektronenkonfiguration [Ne]3s23p6
Elektronenpro Energieniveau 2, 8, 8
1. Ionisierungsenergie 1520,6 kJ/mol
2. Ionisierungsenergie 2665,8 kJ/mol
3. Ionisierungsenergie 3931 kJ/mol
4. Ionisierungsenergie 5771 kJ/mol
5. Ionisierungsenergie 7238 kJ/mol
6. Ionisierungsenergie 8781 kJ/mol
7. Ionisierungsenergie 11995 kJ/mol
8. Ionisierungsenergie 13842 kJ/mol
Physikalisch
Aggregatzustand gasförmig
Kristallstruktur kubisch flächenzentriert
Dichte(Mohshärte) 1,784 kg/m3bei 273 K (-)
Magnetismus nicht magnetisch
Schmelzpunkt 83,8 K(-189,3 °C)
Siedepunkt 87,3 K (-185,8 °C)
Molares Volumen 22,4 · 10-3 m3/mol
Verdampfungswärme 6,447 kJ/mol
Schmelzwärme 1,188 kJ/mol
Dampfdruck -
Schallgeschwindigkeit 308 m/s
319 m/s bei 293,15 K
Spezifische Wärmekapazität 520 J/(kg · K)
Elektrische Leitfähigkeit -
Wärmeleitfähigkeit 0,01772 W/(m · K)
Chemisch
Oxidationszustände 0
Oxide(Basizität) -
Elektronegativität -
Isotope
Isotop NH t1/2 ZM ZEMeV ZP
34Ar {syn.} 844,5 ms ? 6,061 34Cl
35Ar {syn.} 1,775 s ? 5,965 35Cl
36Ar 0,336 % Ar ist stabilmit 18 Neutronen
37Ar {syn.} 35,04 d ? 0,813 37Cl
38Ar 0,063 % Ar ist stabil mit 20 Neutronen
39Ar {syn.} 269 a ?- 0,565 39K
40Ar 99,6 % Ar ist stabil mit 22 Neutronen
41Ar {syn} 109,34 min ?- 2,492 41K
42Ar {syn} 32,9 a ?- 0,600 42K
43Ar {syn} 5,37 min ?- 4,620 43K
44Ar {syn} 11,87 min ?- 3,550 44K
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheitenverwendet.
Wenn nicht anders vermerkt,
gelten die angegebenen Daten bei Normbedingungen.

Das Argon (griechisch????(?) [sächlich] - das träge [Element] - wegen seiner chemischen Reaktionsträgheit) ist ein chemisches Elementim Periodensystem der Elementemit dem Symbol Ar und der Ordnungszahl18. Das farb- und geruchlose inerteGas ist das häufigste Edelgasin der Erdatmosphäre.


Inhaltsverzeichnis

  • 1 Geschichte
  • 2 Vorkommen
  • 3 Eigenschaften
  • 4 Verwendung
  • 5 Weblinks

Geschichte

Entdeckt wurde Argon durch Lord Rayleighund Sir William Ramsayim Jahre 1894. Der Entdeckung ging die Vermutung der Existenz dieses Elements durch Henry Cavendishim Jahre 1785 voraus. Argon ist das häufigste Edelgas

Vorkommen

Argon ist mit etwa 0,933 Volumenprozent das am häufigsten in der Atmosphärevorkommende Edelgas. Es wird bei der fraktionierten Destillationflüssiger Luft (siehe Luftverflüssigung) gewonnen.

Ebenfalls fällt Argon als Nebenprodukt bei der Ammoniak-Synthese (siehe Haber-Bosch-Verfahren) an, da es sich mit ca. 10 % im Gasgemisch anreichert.

Eigenschaften

In Wasserist Argon fast so gut löslich wie Sauerstoff. In Metallschmelzenist es unlöslich. Als Edelgas mit einer abgeschlossenen Valenzschalereagiert es fast nie mit anderen Elementen. Erst im Sommer 2000 konnten Chemiker Argonverbindungen unter ganz besonderen Bedingungen herstellen. Einem Team unter der Leitung des finnischen Chemikers Markku Räsänen (Universität Helsinki) war es gelungen, das stabile MolekülArgonfluorohydrid(HArF) zu synthetisieren: Hierbei wurde gefrorenes Argon, dem noch eine kleine Menge Fluorwasserstoffbeigegeben wurde, mit UV-Licht bestrahlt.

Mit Wasser kann Argon Klathrate(Einlagerungsverbindungen von Argon in Eis) bilden.

Verwendung

Der größte Teil der Weltproduktion wird als Inertgasbeim Schweißenverwendet. Es ist als Argonlaserin der Augenheilkundeim Einsatz. Argon wird als Inertgas ebenfalls in automatischen Feuerlöschanlagengenutzt. Bei der Wolframverarbeitungdient es als Schutzgasatmosphäre, da Wolframschon bei geringen Mengen Sauerstoffversprödet. Argon wird wegen seiner geringeren Wämeleitfähigkeitals Luft auch als wärmeisolierendes Füllgas in Isolierglasscheiben und Trockentauchanzügeneingesetzt. In Gasentladungsröhren leuchtet Argon violett.

Die Argonmethodeoder auch Kalium-Argon-Methodemacht sich zu Nutze, dass das gewöhnlich feste Element Kalium 40Kmit einer Halbwertszeitvon 1,3 Milliarden Jahren zum gasförmigen 40Ar zerfällt, welches aus einer Schmelze, nicht aber aus einem Festkörper entweichen kann. In der Archäometrieund in der Geologiewird damit die Erstarrungszeit vulkanischerMaterialien datiert.

Argon wird des weiteren in Argon-Ionen-Lasernund Argon-Krypton-Lasern(Mischgaslaser) eingesetzt.

Weiterhin wird Argon in der Beschichtungstechnik (Sputtern/Bedampfen) als Trägergas eingesetzt, wobei es keine Reaktionen mit dem Targetmaterial eingeht.

Weblinks

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Wiktionary: {{{2|argon}}} ? Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen
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Wiktionary: {{{2|Argon}}} ? Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen
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Commons: {{{2|Argon}}} ? Bilder, Videos oder Audiodateien
  • Periodensystem.info
  • Argon (Periodensystem für den Schulgebrauch), mit Fotosaf:Argon

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Von "http://de.wikipedia.org/Argon"



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