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Als Schausammlung wird der von der Studiensammlunggetrennte, öffentlich zugängliche repräsentative Teil einer musealenDauerausstellung oder Lehrsammlung in Kunst und Wissenschaft bezeichnet.
Die Schausammlung wird von der auf Wunsch dem Fachpublikum geöffneten Studiensammlung ergänzt, während die Studiendepots und Magazine nur bedingt zugänglich sind. Diese Dreigliederung von Schausammlung, Studiensammlung und Magazin hat sich seit den Zwanzigerjahren im Museumsbau für die räumlich getrennte Präsentation und Archivierung von Kunstgut durchgesetzt und ist seither zunehmend durch den vierten Raumtyp der für aktuelle Sonderausstellungen bereitstehenden Ausstellungshalle ergänzt worden. Beispielhaft für diesen viergliedrigen Aufbau ist das Römisch-Germanische Museumin Köln. Die Schausammlung ist dort als Dauerausstellung seit Museumsgründung unverändert, während aktuelle Ausstellungen in den Sonderausstellungsräumen gezeigt werden. Die Studiensammlung ist dagegen zusammen mit der Museumsbibliothek im Verwaltungsbau untergebracht und ist räumlich von den Museumsmagazinen getrennt.
Mit der Organisation der vier Raumtypen des Museums befasst sich die Museumswissenschaft, mit der Vermittlung der Sonder- und Dauerausstellungsbereiche die Museumspädagogik.
Privatsammlungen von Künstlern, wie beispielsweise Waldemar Grzimeksind Studiensammlungen.
Literatur
- Otto Homburger: Museumskunde. Ferdinand Hirt in Breslau, 1924.
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