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Depersonalisation ist eine psychische Krankheit, bei der der eigene Körper als verändert, nicht sich-selbst-gehörig, empfunden wird. Während der Depersonalisationerfahrung bleibt die Realitätsprüfung intakt.
Der Begriff stammt aus dem Jahre 1898vom französischem PsychiaterLudovic Dugas.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Diagnostische Kriterien
- 2 Symptome
- 3 Primäre Depersonalisationsstörung
- 4 Sekundäre Depersonalisationsstörung
- 5 Behandlung
- 6 Literatur
- 7 Siehe auch
- 8 Weblinks
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Diagnostische Kriterien
Die zugehörige ICD-Diagnose ist dem neurotischen Formenkreis zugeordnet: [[1]] Im DSM-IV, Code 300.6, gehört die Depersonalisation zu den dissoziativen Störungen.
Symptome
- das Gefühl neben sich zu stehen
- der eigene Körper erscheint sehr leicht
- die eigene Stimme klingt fremd.
- Bewegungen und Handlungen erscheinen "Roboterhaft"
- das eigene Spiegelbild wirkt fremd
- Körperteile erscheinen größer oder kleiner
- Gefühl der Gefühlosigkeit und Gedankenleere
- Hunger und Durstgefühl sind gestört
Primäre Depersonalisationsstörung
Sekundäre Depersonalisationsstörung
Depersonalisation als Symptom einer anderen Störung:
- Depression
- Zwangsstörung
- Angststörung
- AD(H)S
- Borderline-Persönlichkeitsstörung
- Dissoziative Identitätsstörung
- Posttraumatische Belastungsstörung
- Hirnläsionen
- psychischer Erschöpfung
- psychischen Krisen
- Neurosen
- Schizophrenie
- Tumoren
Bei der Schizophrenie hat der Betroffene keine Krankheitseinsicht.
Ursachen und Auslöser sind auch im Substanzmissbrauch (z.B. Cannabis, Ecstasy, Alkohol), emotionaler Vernachlässigung, Adoleszenz, Prämenstruelles Syndromsowie Schlafmangelzu finden.
Behandlung
Bei einer sekundären Depersonalisationsstörung steht die Behandlung der Grunderkrankung im Vordergrund.
Literatur
- Berit Lukas: Das Gefühl, ein No-Body zu sein, 2003, Junfermann ISBN 3-87387-534-9
- Uwe Wolfradt: Depersonalisation ? Selbstentfremdung und Realitätsstörung, 2003, Kölner Studien Verlag ISBN 3-936010-04-8
- Katharina Maria Dornbusch: Amnesie und Depersonalisation bei der Dissoziativen Identitätsstörung, 2002, Der Andere Verlag ISBN 3-89959-031-7
- Joachim-Ernst Meyer: Depersonalisation, 1968, Wissenschaftliche Buchges.
Siehe auch
Weblinks
Forschung
- http://web1.iop.kcl.ac.uk/IoP/Departments/PsychMed/CNeuPsy/DPU/index.shtmlInformationsseite des Forschungsinstitutes in London
- http://www.mssm.edu/psychiatry/ddrp.shtmlWebsite der amerikanischen Forschung in New York
- http://www.kgu.de/zpsy/psychosomatik/Pages/Forschung/FS1/CDSdt.Trait.pdfFragebogen Cambridge Depersonalisation Scale - Trait-Version
- http://www.kgu.de/zpsy/psychosomatik/Pages/Forschung/FS1/CDSdt.State.pdfFragebogen Cambridge Depersonalisation Scale - State-Version
Foren
- http://5084.rapidforum.comdeutsches Forum für Betroffene
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