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| Strukturformel
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| Bild:Dimethylsulfoxide.png
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| Allgemeines
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| Name | Dimethylsulfoxid
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| Abkürzung | DMSO
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| Andere Namen | Methylsulfoxid, Methylsulfinylmethan, Sulfinyldimethan; lat.Dimethylis sulfoxidum
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| Summenformel | C2H6OS
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| Konstitutionsformel | (H3C)2S=O
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| CAS-Nummer | 67-68-5
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| Kurzbeschreibung | -
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| Eigenschaften
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| Molmasse | 78,13 g/mol
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| Aggregatzustand | flüssig
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| Dichte | 1,104 kg/m³
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| Schmelzpunkt | 18,5 °C(292 K)
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| Siedepunkt | 189 °C (462 K)
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| Flammpunkt | 90 °C (363 K)
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| Dampfdruck | 56 Pa(19 °C)
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| Viskosität
| 1,996 cPbei 20 °C (293 K)
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| Säure-Dissoziationskonstante
| 35 (in DMSO)
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| Löslichkeit | gut löslich in Wasserund org. Lösungsmitteln wie Alkohole, Ketone, Benzol, Chloroform
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| Sicherheitshinweise
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| Gefahrensymbole
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| Bild:Gefahrensymbol X.png
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Xi reizend
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| R- und S-Sätze |
R: 20/22/36-38
S: 23-26/36
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| MAK | 50 ppm
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheitenverwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
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Dimethylsulfoxid (Abkürzung: DMSO) ist ein organisches Lösungsmittel.
IUPAC-Name: Methylsulfinylmethan.
Sulfoxidehaben die allgemeine Formel R-SO-R'.
Bei DMSO ist R = R' = -CH3, eine Methylgruppe.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Eigenschaften und Toxizität
- 2 Herstellung
- 3 Verwendung
- 4 Weblinks
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Eigenschaften und Toxizität
Dimethylsulfoxid ist eine klare, farblose, hygroskopische Flüssigkeit mit leicht an Knoblauch erinnerndem Geruch. Es ist in jedem Verhältnis mit Wassermischbar, weiterhin mit vielen organischen Lösungsmittelwie Alkohole, Ester, Ketone, chlorhaltigeLösungsmittel. Es gehört der Gruppe aprotischer, dipolarer Lösungsmittel an (wie z. B. Dimethylformamid). Seine besondere Fähigkeit ist das leichte Eindringen in Haut und andere Zellmembrane. Es dient daher als Trägersubstanz bei auf der Haut angewendeten Arzneimittel (Salben, Gele, Pflaster, Tinkturen) zur Einschleusung der eigentlichen Wirkstoffe wie z. B. Heparin, Analgetikaals so genannter Transportvermittler (auch Penetrationsverstärker, Schleppersubstanzen genannt), d. h. in DMSO gelöste Substanzen werden leicht vom Organismus durch die Haut aufgenommen. Das gilt auch für Gifte, die sonst keine oder schwach wirksame Kontaktgifte darstellen (wie z. B. Cyanide). Weiterhin hat Dimethylsulfoxid antiphlogistischeund analgetischeEigenschaften. Es findet daher therapeutische Verwendung als perkutanes Arzneimittelzur Behandlung lokaler Schmerzzustände (z. B. Sportverletzungen, rheumatischenBeschwerden). DMSO verfügt bei Raumtemperatur über eine zytotoxische Wirkung (Zellgift). Nur in geringen Konzentrationen ist es unbedenklich. Länger anhaltende Einwirkung höherer KonzentrationenDMSO auf Haut, Atemwegeund Verschlucken von DMSO ziehen Leber- und Nierenschädennach sich.
Herstellung
Technisch wird Dimethylsulfoxid aus Dimethylsulfid
(H3C-S-CH3) z. B. durch katalytische Oxidationmit
Distickstofftetroxid(N2O4) in Anwesenheit von Sauerstoffhergestellt. Im Labor kann der ThioetherDimethylsulfidmit stöchiometrischen Mengen Wasserstoffperoxidoder verdünnter Salpetersäureoxidiert werden.
DMSO fällt als Nebenprodukt bei der Zellstoffherstellungan.
Verwendung
DMSO ist ein weitverbreitetes Lösungsmittel in Labor und Technik. So wird es in
Spinnlösungen von Polyacrylnitril, als Abbeizmittel, als Lösungsmittelbei der Aromatenextraktionund als Reaktionsmedium bei organischen Synthesen verwendet. Weiterhin wird DMSO in der Zellkulturtechnik bei der Kryokonservierungvon Zellen als Gefrierschutzmitteleingesetzt.
In der Pharmaziedient es als Bestandteil von Salben(s. Eigenschaften).
Weblinks
http://www.omikron-online.de/cyberchem/cheminfo/0177-lex.htmen:Dimethyl sulfoxide
es:Dimetil sulfóxido
fr:Diméthylsulfoxyde
it:Dimetilsolfossido
ja:??????????
ru:?????????????????
Seitenkategorien: Chemische Verbindung| Pharmazeutischer Hilfsstoff
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