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Diphenhydramin

Bild:Diphenhydramine hydrochloride.png

Diphenhydramin (2-Diphenylmethoxy-N,N-dimethylethylamin) ist ein Arzneistoffder Klasse der Antihistaminika, der zur Therapie von Allergien, Übelkeit und Schlaflosigkeit Anwendung findet.


Inhaltsverzeichnis

  • 1 Pharmakologie
    • 1.1 Wirkmechanismus
    • 1.2 Nebenwirkungen
    • 1.3 Wechselwirkungen

Pharmakologie

Wirkmechanismus

Diphenhydramin hemmt als Antagonistdie Wirkung von Histaminan H1-Rezeptoren. Auf Grund dieser Wirkung können antiallergische, antiemetische und sedierende Effekte beobachtet werden. Diphenhydramin zeigt ebenfalls eine hohe Affinität zu Muscarin-Rezeptoren.

Nebenwirkungen

Sehr häufig lässt sich unter Diphenhydramineinnahme Müdigkeit (Ausnutzung als Sedativum) beobachten. Ferner können Mundtrockenheit, Photophobie und Sehstörungen auftreten. Patienten mit einem Engwinkelglaukomund Patienten mit Beschwerden beim Wasserlassen sollten auf Diphenhydramin verzichten, da es zur Verstärkung dieser Beschwerden führt.

In hohen Dosen wirkt Diphenhydramin halluzinogen. In der Drogenszene ist es unter dem Namen DPH bekannt. Es besitzt als Halluzinogen allerdings nur eine sehr schmale therapeutische Breite.

Wechselwirkungen

MAO-Hemmerführen zu einem verlangsamten Abbau von Diphenhydramin und zu möglichen Überdosierungen bei wiederholter Einnahme. Ebenso wird die Wirkung von Diphenhydramin durch Anticholinergika, zentral dämpfende Arzneimittel und Alkoholverstärkt.

Diphenhydramin wird in Deutschlandvorwiegend als Generikumvertrieben. Es unterliegt nicht der Verschreibungspflicht.




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