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Dubowitz-Syndrom

Das Dubowitz-Syndrom ist benannt nach dem Kinderneurologen Victor Dubowitz(* 1931) aus Sheffield. Er beschrieb 1965 eine seltene autosomal-rezessiveErkrankung mit folgenden Leitsymptomen:

  • Minderwuchs, Mikrozephalie
  • ekzematöseHautveränderungen
  • vielfache Gesichtsfehlbildungen wie verkleinerte Lidspalte(Blepharophimose), großer Augenabstand (Hypertelorismus), fehlender Nasensattel, Ohrentiefstand
  • spärliche Behaarung (Hypotrichose)
  • kognitiverEntwicklungsrückstand

Darüber hinaus wurde eine Fülle von weiteren Symptomenan fast allen Organsystemen beobachtet, die aber - wie auch die Leitsymptome - nicht alle vorhanden sein müssen. M. Sukahara und J. M. Opitz (siehe Literatur) fanden 1996 bei der Zusammenstellung von 141 Fällen (davon 36 bis dahin nicht mitgeteilt), dass die Gesichtsfehlbildungendas wichtigste diagnostische Zeichen waren: Mikrozephalie wurde in 112 Fällen gefunden, eine Blepharophimosein 60 und eine Ptosein 53 Fällen. Ilyina and Lurie zeigten 1990, dass trotz deutlicher Mikrozephalie schwere geistige Behinderungenselten sind und dass etwa die Hälfte der betroffenen Menschen sich kognitiv regelgerecht entwickelt.

Literatur

  • V. Dubowitz: Familial low birthweight dwarfism with an unusual facies and a skin eruption. J. Med. Genet. 2: 12-17, 1965. PMID 14296916
  • H. G. Ilyina, I. W. Lurie: Dubowitz syndrome: possible evidence for a clinical subtype. Am. J. Med. Genet. 35: 561-565, 1990. PMID 2185633
  • M. Sukahara, J.M. Opitz: Dubowitz syndrome: review of 141 cases including 36 previously unreported patients. Am. J. Med. Genet. 63: 277-289, 1996. PMID 8723121fr:Syndrome de Dubowitz
Von "http://de.wikipedia.org/Dubowitz-Syndrom"



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