Startseite | Impressum
Lumrix Logo
 
 



[ICD 10 Suche]
[Mehr über den ICD]

 

 

Durchgangssyndrom

Der Begriff Durchgangssyndrom bezeichnet in der Humanmedizin eine zeitlich begrenzte und zugleich reversible organische Psychose. Es wird auch synonym der Begriff des (leichten) organischen Psychosyndroms, der Funktionspsychoseoder in der Chirurgie des postoperativen Verwirrtheitszustandesbenutzt. Eine Störung des Bewusstseins tritt hierbei nicht auf. Die entsprechenden Symptome bilden sich innerhalb von Stunden oder Tagen zurück (daher Durchgangssyndrom genannt). Das Durchgangssyndrom ist bei älteren Menschen deutlich häufiger zu beobachten.

Das Durchgangssyndrom tritt bei einer Reihe von stationären Behandlungen, insbesondere chirurgischen Eingriffen, als begleitende Erkrankung in unterschiedlicher Ausprägung auf. Typisch ist das verzögerte Auftreten etwa zwei Tage nach einem Eingriff. Ursachen sind bis heute nicht bekannt. Es gibt jedoch die Vermutung dass besonderer Stress der im Zusammenhang mit einem Klinikaufenthalt verbunden ist und die Ängste des Patienten hierbei eine Rolle spielen.

Symptome: Die Betroffenen zeigen verschiedene unspezifische psychische Störungen. Es können Denkstörungen, Gedächtnisstörungen, Halluzinationen, sowohl Antriebsarmut aber auch Unruhe, plötzliche Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen(oft mit Alpträumen). Auch Zustände der völlligen Verwirrung und zeitlichen wie räumlichen Desorientierung sind hierbei möglich.





Dieser Artikel basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.