| Strukturformel
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| Allgemeines
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| Name | Eisen(III)Chlorid
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| Andere Namen | Eisentrichlorid, Ferrichlorid
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| Summenformel | FeCl3
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| CAS-Nummer | 7705-08-0
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| Kurzbeschreibung |
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| Eigenschaften
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| Molmasse | 162,2 g/mol
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| Aggregatzustand | fest
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| Dichte | 2890 - kg/m³
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| Schmelztemperatur | 300 °C(sublimiert)
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| Siedetemperatur | 316 °C
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| Dampfdruck | 1 hPa(20 °C)
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| Löslichkeit | ~800 g/l 20 °C
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| Sicherheitshinweise
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Gefahrensymbole Bild:Gefahrensymbol X.png Xn - Gesundheitsschädlich
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| R- und S-Sätze |
- R:22-38-41
- S:1/2-26-37/39
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| MAK | -
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheitenverwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Normbedingungen.
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Eigenschaften
Eisen(III)chlorid ist eine leicht nach Salzsäure riechende Substanz. Je nach Wassergehalt sind die rot-bräunlichen (bei hohem Wassergehalt auch gelblichen) Kristalle stark hygroskopisch, ziehen also an der Luft Wasseran, so dass sie zu einer gelblich-bräunlichen Flüssigkeit zerfließen. Diese reagiert durch Hydrolysestark sauer.
Verwendung
Eisen(III)-chlorid wird zur Bindung von Schwefelwasserstoff, zur Phosphatfällung und allgemein bei der mechanischen Abwasserreinigung (Flockungsmittel) eingesetzt. Durch Zusatz von Kaliumhexacyanoferrat(II)kann der Farbstoff "Berliner Blau" erzeugt werden. Als Lösung mit Wasser wird es beim Textildruck als Oxidationsmittel eingesetzt, in der Medizin als blutstillendes Mittel (Hämostyptikum bzw Adstringens, in Deutschland nicht mehr im Handel); zum Ätzen von Metallen (z.B. beim Kupfertiefdruck) und von Platinen bei gedruckten Schaltungen und bei der Herstellung von Farbstoffen (Anilinschwarz). In der chemischen Industrie wird es als selektiv wirkender Katalysator bei vielen Friedel-Crafts Reaktioneneingesetzt. Eisenchlorid ist Fällmittel bei der Simultanfällung.
Da Eisen auch zweiwertig auftreten kann, gibt es auch Eisen(II)chlorid(FeCl2).en:Iron(III) chloride
fr:Chlorure de fer (III)
Seitenkategorien: Chemische Verbindung
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