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Entwicklungsproblem

Die deutsche Agrarstrukturelle Entwicklunglungsplanung (AEP) hat 1994 die Argrarstrukturelle Vorplanung (AVP) abgelöst. Sie wird als landwirtschaftlicheFachplanungmit Querschnittscharakter bezeichnet und gilt als Vorplanung gemäß § 1 Abs. 2 GAK-Gesetz. Ihre Durchführung wird mit Mitteln der Bund-Länder Gemeinschaftsaufgabe?Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes? (GAK) gefördert.

Inhaltlich trägt die AEP als informelles Instrument dazu bei, auf kleinregionaler Ebene die Bedeutung der Landwirtschaft für den ländlichen Raumzu sichern und ihre Flächenansprüche mit anderen raumbedeutsamen Vorhaben (z. B. Siedlungsentwicklung) abzustimmen. Ihre Wirksamkeit entsteht aus der konsensorientierten Zusammenarbeit der Akteure (Netzwerkbildung) und aus ihrer Funktion als Argumentationsgrundlage bei der Integration der Ergebnisse in formelle Planwerke (insb. Regionalpläneund Flächennutzungspläne).

Für den Rahmenplan2004-2007hat der PLANAKbeschlossen, die GAK-Grundsätze Flurbereinigung, Dorferneuerung, Agrarstrukturelle Entwicklungsplanung und ländlicher Wegebau in den Grundsatz zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ILE) zusammenzuführen. Die Länder setzen diese Vorgabe um. Anstelle der AEP sehen einige Länder nun sogenannte ILEK (integrierte ländliche Entwicklungskonzepte) vor, die ? Regionalen Entwicklungskonzepten(REK) ähnlich ? den integrierten, querschnittsorientierten Ansatz stärken.

Von "http://de.wikipedia.org/Agrarstrukturelle_Entwicklungsplanung"



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