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Bild:Ephedrine.png
Ephedrin, C10H15NO, ist ein natürlich vorkommendes Alkaloid, das aus der PflanzeEphedra sinica, aber auch aus anderen Ephedra-Artengewonnen wird (und daher auch in Mormonenteeenthalten ist). In konzentrierter und aufbereiteter Form oder die synthetischgewonnene Substanz und dessen Enantiomere Pseudoephedrinwurden und werden unter anderem erfolgreich gegen die Symptome asthmatischerAnfälle eingesetzt, gilt aber heute als obsolet und wurde durch bessere Arzneistoffeverdrängt. Es findet noch Gebrauch bei Hypotonie/Kreislaufschwäche sowie als Mittel 2. Wahl bei Narkolepsie.
Für die systemische Gabe bei nasaler Kongestion steht heute das o.e. Pseudoephedrin mit einem günstigeren Nebenwirkungsprofil aufgrund von geringerer Liquorgängigkeit zur Verfügung.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Wirkungen und Nebenwirkungen
- 2 Rechtliches
- 3 Herstellung
- 4 Weblinks
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Wirkungen und Nebenwirkungen
Ephedrin stimuliert die adrenergen Alpha- und Beta-Rezeptoren. Eine übliche Dosis liegt bei 25-50 mg, wobei eine Dosis von über 50 mg zu unangenehmen Nebenwirkungen führen kann. In den Niederlandengibt es Pillen mit Dosierungen bis 850 mg des rohen Extraktes, was einem Ephedrin Gehalt von etwa 50 mg entspricht.
Ephedrin erhöht die Körpertemperaturund den Blutdruckund kann so in den ersten Tagen der Anwendung zu Schweißausbrüchen, oft auch zu Kopfschmerzenführen.
Ephedrin verringert die Proteinabbaurate und steigert vermutlich auch die Proteinbiosynthese. Durch die erhöhte Körpertemperatur wird gezielt die Fettverbrennung im Körper angekurbelt.
Nebenwirkungen:
Unruheund Angst, Übelkeit, Schlaflosigkeit, Tremor, Pulsrasen, Schwitzen, Atemschwierigkeiten, Durcheinander, Halluzinationen, Delirium, Kopfschmerzen, (selten: Krämpfe)
Rechtliches
Da Ephedrin als Grundstoff zur Synthese der verbotenen Betäubungsmittel Methamphetamin(meist als Crystal bzw. Meth(USA) bezeichnet) dient, wird die Abgabe in Deutschland durch das Grundstoffüberwachungsgesetzeingeschränkt. Aufgrund seiner schlankmachenden und leistungssteigernden Eigenschaften wird Ephedrin (Ephis) oft in der Körperkultureingesetzt in Form von Fettburnern kombiniert mit Coffein und Acetylsalicilsäure (Aspirin), gehört allerdings zu den verbotenen Substanzen (Dopingmitteln).
Herstellung
Das Vorprodukt Phenylacetylcarbinolentsteht bei der mikrobiellen Acylierungvon Benzaldehyd. Die weiteren Schritte sind Kondensation des Phenylacetylcarbinolsmit Methylaminund die anschliessende katalytische Reduktionzu Ephedrin. Auf diesem Weg entsteht fast nur die optisch aktiveD-Form des Ephedrins.
Weblinks
- Ephedrin-Infos bei DrogenWiki.de
- {{{2|Ephedrin}}}bei Erowid(englisch)
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