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Eine Epidemie (griechisch???????? ?im Volk verbreitet?) ist eine unübliche Häufung einer Krankheitinnerhalb einer Population; auf deutsch: Seuche.
Epidemisch auftretende Krankheiten sind unter anderem Cholera, Grippe, Typhusund Pest. In der Regel handelt es sich um Infektionskrankheiten, gelegentlich wird der Begriff aber auch für nichtinfektiöse Krankheiten wie z. B. Übergewichtverwandt, um die davon ausgehende Gefahr zu beschreiben.
Im Unterschied zur Epidemie bezeichnet man mit Endemiedas normale, übliche Auftreten einer bestimmten Krankheit in einer bestimmten Population. So ist ein gewisser Prozentsatz von Grippe-Erkrankungen in der Bevölkerung üblich. Wird diese Grenze (bei Grippe etwa 10 %) überschritten, so spricht man von einer Epidemie. Eine länder- und kontinentübergreifende Epidemie wird als Pandemiebezeichnet.
Im Falle einer Erkrankung bei Tierenwird sie als Epizootie bezeichnet. Dazu muss seit 2005 die Vogelgrippegerechnet werden.
Etymologie
Das Wort Epidemie kommt aus dem Griechischen von epi (?über?) und demos (?Volk?). Das Wort Seuche dagegen ist gotischenUrsprungs (siukei, mittelhochdeutschsiuche) und damit verwandt mit Siechtum. Es wird heute meist für epidemisch auftretende Tierkrankheiten (z. B. Maul- und Klauenseuche) verwendet, deren überregionale Ausbreitung oft auch als Seuchenzugbezeichnet wird.
Siehe auch
- Tropenkrankheit
- Epidemiologie
- Prävalenz
- Pandemie
Weblinks
Bild:Wiktionary-ico-de.png
| Wiktionary: {{{2|Epidemie}}} ? Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen
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- http://www.ecdc.eu.int
- Nationaler Influenza-Pandemieplan
- http://www.eurosurveillance.org/index-02.asp
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