Bild:Genista pilosa0.jpg Ginsterzählt zu den Pflanzen, die ihre Samen dadurch verbreiten, dass sich die austrocknenden Früchte explosionsartig öffnen
Als Austrocknungsstreuer bezeichnet man Pflanzen, die sich eines spezifischen Mechanismus zur Verbreitung ihrer Samen bedienen. Diese Verbreitungsform des Samens ist eine Unterform der Ballochorie, wie die Ausbreitungsform durch plötzliche explosionsartigeSchleuderbewegungen in der Botanikgenannt wird.
Nach der Blüte bilden diese Pflanzen Früchteaus, in denen der Samen heranreift. Mit der Reife trocknet allmählich das Gewebe der Früchte aus, so dass sich dieses zusammenzieht und sich damit die Frucht öffnet. Dies geschieht häufig explosionsartig, so dass bei diesem Vorgang die Samen über mehrere Meter weit verstreut werden. Zu diesen sogenannten Explosionsstreuer als Unterform der Austrocknungsstreuung gehören beispielsweise die Breitblatt-Platterbse, die Frühlings-Platterbseund die Saat-Platterbse.
Zu den Austrocknungsstreuern zählen unter anderem außerdem:
- Hülsenfrüchtler(Fabaceae) wie Ginsteroder Lupinen)
- Arten der Veilchen
- Storchschnabel-Arten
- Viele Hahnenfußgewächsewie beispielsweise die Gemeine Akelei
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