Bild:Fasciolopsis buski adult.jpg ausgewachsener Riesendarmegel
| Riesendarmegel
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| Systematik
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| Klasse: | Saugwürmer(Trematoden)
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| Unterklasse: | Digenea
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| Ordnung: | Echinostomida
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| Unterordnung: | Echinostomata
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| Familie: | Fasciolidae
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| Gattung: | Fasciolopsis
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| Art: | Riesendarmegel
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| Wissenschaftlicher Name
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| Fasciolopsis buski
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| (Lankester1857) Odhner1902
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Der Riesendarmegel (Fasciolopsis buski) gehört zur Gruppe der Saugwürmer.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Vorkommen
- 2 Merkmale
- 3 Zwischenwirte
- 4 Infektion des Menschen
- 4.1 Diagnose
- 4.2 Krankheitsverlauf/Symptome
- 4.3 Therapie
- 4.4 Vorbeugung
- 5 Siehe auch:
- 5.1 Weblinks
- 5.2 Quellen
- 5.3 Zitat
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Vorkommen
Fasciolopsis buski ist in folgenden Ländern zu finden: zentrales und südliches China, Taiwan, Vietnam, Thailand, Indien, Borneosowie in weitern Ländern von Südostasien. Millionen Menschen sind in diesen Ländern infiziert, vor allem in ländlichen Gebieten.
Merkmale
Dieser Riesendarmegel kann bis zu 80 mm groß werden. Er ist ein gefährlicher Parasitvon Tier und Mensch und gilt als Erreger der Fasciolopsiasis. Das Schweingilt in manchen Gegenden der Welt als natürliches Reservoirfür diesen Parasiten. Auch Hunde und Kaninchen können von ihm infiziert werden.
Zwischenwirte
Als Zwischenwirtefür den Riesendarmegel treten Lungenschneckenbesonders der Arten Segmentina nitidella, Segmentina hemisphaerula und Hippeutis schmackerie sowie der Gattungen Gyraulus, Lymnaea, Planorbis und Indoplanorbis auf . Auch die Gattung Pila (Apfelschnecken) wird von einer Quelle genannt.
Infektion des Menschen
Der Mensch nimmt den Darmegel oralmeist als Metacercarienauf, die sich in stehenden Gewässern auf zur menschlichen Ernährung bestimmten Wasserpflanzenoder Sumpfpflanzenbefinden. Dazu zählen besonders die Wassernuss, die Wasserkastanie, die Lotuswurzel, der Wasserspinatsowie der MandschurischeWildreis(Zizania latifolia), dessen verpilzte Stengel auch roh als Gemüse gegessen werden (siehe engl. Quelle 1).
Diagnose
Nachweis der Wurmeier im Stuhl.
Krankheitsverlauf/Symptome
Nach einer Inkubationszeitvon bis zu 3 Monaten kommt es bei einer Fasziolopsiasis zu Bauchschmerzen, Verstopfungen und Durchfällen, allergischen Reaktionensowie Übelkeit. Gelegentlich führt diese Erkrankung auch zu Todesfällen.
Therapie
Eine Behandlung ist mit Praziquantelmöglich.
Vorbeugung
- Erhitzen von Wasserpflanzenvor dem Verzehr
- Erhitzen von Trinkwasseraus Oberflächengewässern
- Kontrolle der Abwässervon Mensch und Tier
- Kontrolle der Zwischenwirte(Schnecken)
Siehe auch:
- Parasiten des Menschen, Wasserpflanzen, Sumpfpflanzen
- Vergleiche auch: Großer Leberegel(Fasciola hepatica)
Weblinks
- http://www.infektionsnetz.at/view.php?name=ParasitenFasciolopsis
- wiss. Artikel bei Pubmed, (Engl.):
- Studies on ecology of Fasciolopsis buski and control strategy of fasciolopsiasis
- Fasciolopsiasis: is it a controllable food-borne disease?
- Fascioliasis and other plant-borne trematode zoonoses
- weitere englischsprachige Links:
- http://www.stanford.edu/class/humbio103/ParaSites2002/fasciolopsiasis/fasciolopsiasis.html !
- http://www.biosci.ohio-state.edu/~parasite/fasciolopsis.html
- http://www.dpd.cdc.gov/dpdx/HTML/Fasciolopsiasis.htm
Quellen
- "Water bamboo is a very popular vegetable in China. The swollen stem is sliced and eaten raw or cooked." ! aus: http://www.hort.purdue.edu/newcrop/proceedings1990/V1-387.html
- Reuse of Excreta and Discharge of Effluents
Zitat
"It has been estimated that there may be 10 million people in East Asia infected with this fluke, yet its radiological identification remains unreported." - http://tmcr.usuhs.mil/tmcr/chapter21/otherfas.htm
en:Fasciolopsiasis
fr:Fasciolopsiase
it:Fasciolopsiasi umana
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