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Gallenkolik

Als Kolik werden stärkste, bewegungsunabhängige, meist wehenartigeSchmerzenbezeichnet, die durch krampfhafteKontraktionender glatten Muskulatureines Hohlorganesverursacht werden.

"Wehenartig" bedeutet hier, dass die Schmerzen wellenförmig kommen und sich mit Phasen relativer Beschwerdefreiheit abwechseln.

Koliken können sich organbezogen als Nierenkolik, Gallenkolikoder Darmkolik, bei Säuglingenv.a. als Dreimonatskolikäußern. Seltener treten sie als Schmerzen im Bereich der Harnblase, des Magens, der Bauchspeicheldrüse, Gebärmutter, der Samenwegeund der Speicheldrüsenauf.

Damit verbunden sind Beschwerden wie Blutdruckanstieg, Tachykardie, Schweißausbrüche, Übelkeitund Erbrechen, evtl. auch Kreislaufkollaps.


Kolikist auch der Name einer österreichischen Literaturzeitschrift.


Siehe auch: Kolik beim Pferd

Weblinks

  • http://www.gesundheit.de/roche/ro20000/r20352.000.html



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