Bild:Nekrose pest.jpg Gangrän der Pest
Als Gangrän bezeichnet man eine Gewebsnekrose, meist infolge von Blutunterversorgung, bei der das betroffene Gewebe durch Verwesung (Autolyse)zerfällt und sich als Folge von Hämoglobinabbauverfärbt.
Die Definitionen und morphologischen Einteilungen sind je nach Literatur leicht unterschiedlich. Folgende Gliederung orientiert sich an der des Pschyrembels.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Morphologie
- 2 Vorkommen
- 3 Therapie
- 4 Komplikationen
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Morphologie
Man unterscheidet trockene und feuchte Gangrän. Erstere zeigt infolge von Wasserverlust eine Schrumpfung und lederartige Eintrocknung, während letztere durch Bakterienbefall charakterisiert ist und flüssige und feine Konsistenz aufweist.
Vorkommen
Vor allem die Extremitätensind betroffen, z.B. infolge von AVK (arterielle Verschlusskrankheit) oder diabetischer Mikroangiopathie. Bei Lungenabszessenkann es zur Gangrän dieses Organes kommen.
Therapie
Resektionwenn möglich; Madentherapie; antiseptische Maßnahmen; Ruhigstellung einer evtl. betroffenen Extremität. Final auch Amputation.
Komplikationen
Phlegmone, Lymphangitis
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