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Gastrinom

Gastrin ist ein Peptid-Hormondes Magen-Darm-Trakts. Strukturell ist es eng verwandt mit Cholecystokinin. Das Gastrin wird in den G-Zellen im Antrum-Bereich des Magensund im Duodenumgebildet und von dort über Blutgefäße zu seinen Wirkorten transportiert. Selten kann eine vermehrte Gastrinproduktion durch einen hormonproduzierenden Tumor, ein sogenanntes Gastrinom, vorkommen.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Formen
  • 2 Steuerung der Abgabe
  • 3 Wirkung
  • 4 Siehe auch

Formen

Die 3 Formen des Gastrin unterscheiden sich in der Länge ihrer Peptidkette: Big-Gastrin (34 Aminosäuren), Gastrin I und II (37 AS), Mini-Gastrin (14 AS)

Steuerung der Abgabe

Die Sekretion von Gastrin wird stimuliert durch:

  • die Dehnung des Magens
  • Proteine und Peptide in der Nahrung
  • pH-Wertüber 2,5
  • Reizung des Nervus vagusund die darauf folgende Ausschüttung von GRP(Gastrin Releasing Peptid) und Acetylcholin
  • Alkohol, Coffein

Die Sekretion wird gehemmt durch:

  • pH -Wert unter 3
  • VIP (Hormon)(vasoaktives intestinales Peptid)
  • Somatostatin
  • Sekretin
  • GIP(Gastrin Inhibiting Protein)
  • Neurotensin

Wirkung

Gastrin wirkt auf den Magen. Es stimuliert:

  • die glatte Muskulaturdes Magens
  • die Produktion von Pepsinogenin den Hauptzellendes Magens
  • die Salzsäure-Produktion der Belegzellen(Aktivierung der PLCβ)
  • die Histamin-Produktion der Enterochromaffinen Zellen

Siehe auch

  • Zollinger-Ellison-Syndrom



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