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Idiosynkrasie

Als eine Idiosynkrasie (griechisch?????????????, idiosingrassía - die Selbst-Eigenheit, der Selbst-Charakter) bezeichnet man:

  • allgemein ein strukturelles, anatomisch-physiologisches oder Verhaltensmerkmal, welches besonders oder spezifisch für ein Individuum oder eine Gruppe ist.
  • in der Medizin angeborene oder erworbene, z. T. schwer verlaufende Überempfindlichkeiten schon beim ersten Kontakt gegen bestimmte, von außen zugeführte Stoffe, aber auch akustische (z. B. Quietschgeräusch von Kreide auf einer Schiefertafel) oder visuelle Reize (die z. B. Ekel hervorrufen) sowie Personen oder Gegenstände, die nicht durch eine Reaktion des Immunsystemshervorgerufen werden (da keine Immunisierungvorausgegangen), sondern durch Fehlfunktion / Nichtfunktion defekter oder Fehlen intakter Enzyme, z. B. der Favismus(die Bohnenkrankheit); vergleiche auch Allergie, Pseudoallergie.
  • in der Linguistikzeichnet sich ein idiosynkratischer Begriff dadurch aus, dass er in der bezeichneten Bedeutung nur von einer einzelnen Person oder Gruppe verwendet wird, und üblicherweise einer anderen Bedeutung zugeordnet ist.
    • In einem anderen Verständnis ist ein Begriff (ein Wort oder eine Phrase) dann idiosynkratisch, wenn er über Eigenschaften verfügt, die sich nicht aus allgemeineren Regeln ableiten lassen und die man deshalb im Lexikon explizit vermerken muss.
Von "http://de.wikipedia.org/Idiosynkrasie"



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