Startseite | Impressum
Lumrix Logo
 
 



[ICD 10 Suche]
[Mehr über den ICD]

 

 

Nadelphobie

Die Nadelprobe ist eine der wichtigsten Hexenproben, die in der Frühen Neuzeitim Rahmen der Hexenverfolgungzur Anwendung kam.

Nachdem - meist im Zusammenhang mit der Anwendung der Folter- bei einer Angeklagten oder einem Angeklagten ein Hexenmalgesucht und gefunden worden war, unterzog man diese auffällige Körperstelle der Nadelprobe. Hierbei kommt die Vorstellung zum Tragen, dass der Teufel seinen Bündnispartnern und -partnerinnen gleichsam als Zeichen der Verbundenheit ein Zeichen aufdrückt. Die Körperstelle, worauf der Teufel sein Zeichen brannte, sollte schmerzunempfindlich sein und es wurde behauptet, dass aus einer solchen niemals Blut fließen könne. Deshalb galt es nur als logisch, dass entsprechend gezeichnete Menschen es weder spüren können, wenn man mit einer Nadel in ein solches Hexenmalhineinsticht, noch dass es dabei zum üblichen Fließen von Blut kommen könne.

Die Nadelprobe wurde durch den Scharfrichter( = Henker) durchgeführt, der ja auch für die Durchführung der Torturzuständig war.

Es sind noch Nadeln erhalten, die für die Suche des Hexenmals zum Einsatz kamen. Darunter befinden sich auch solche, die eindeutig zum Betrug an den Opfern dienten, denn bei ihnen weicht bei Druck die Nadel in den Schaft zurück, sodass logischerweise weder Schmerz noch Blutfluss entstehen konnte.

Von "http://de.wikipedia.org/Nadelprobe"



Dieser Artikel basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.