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Nahrungsmittelmangel

Die Nahrungsmittelallergie (Lebensmittelallergie) ist gekennzeichnet durch eine spezifische Überempfindlichkeit (Allergie) gegen körperfremde Stoffe, die in der Nahrung enthalten sind und mit ihr aufgenommen werden.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Symptome und Beschwerden
  • 2 Ursachen
  • 3 Nahrungsmittelintoleranz
  • 4 Verbreitung
  • 5 Auslöser
  • 6 Unbedenkliche Nahrungsmittel
  • 7 Literatur
  • 8 Weblinks

Symptome und Beschwerden

Nahrungsmittelallergien äußern sich häufig durch Irritationen der Haut(Juckreiz, Ekzem, Nesselsucht) und durch Symptome im Magen-Darm-Bereich (Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) oder auch Reaktionen der Atemwege (Schnupfen, Asthma bronchiale).

Intoleranzreaktionen werden am häufigsten auf der Haut beobachtet und scheinen seltener verantwortlich zu sein für asthmatische und gastrointestinale Symptome.

Ursachen

Der wiederholte Verzehr bestimmter Lebensmittel oder deren Inhaltsstoffe führt zu einer Antigen-Antikörper-Reaktion als grundlegendem immunologischem Mechanismus der Allergie. Die genaue Ursache dafür ist unbekannt. Fast alle Patienten zeigten vorher andere allergische Beschwerden wie Heuschnupfen, Asthma, allergisch bedingte Hautentzündungen. Es wurden Theorien erstellt, so zum Beispiel die Dschungeltheorie die besagt, dass eine Unterforderung des Immunsystemsbesonders in jungen Kinderjahren, aufgrund von übertriebener Hygiene die Entstehung einer Allergie fördert, da sich in dieser Zeit das Immunsystem ausprägt. Aber auch der frühe Konsum von Medikamenten und exotischen Früchten können Ursache eine Allergie sein.

Nahrungsmittelintoleranz

Davon zu unterscheiden ist die Nahrungsmittelintoleranz (Lebensmittelintoleranz) oder Pseudoallergie. Sie gleicht zwar häufig in ihrem klinischen Bild echten Lebensmittelallergien,da es zur Ausschüttung von Histaminkommt, jedoch werden dabei vom Körper keine Antikörpergegen Antigenegebildet. Intoleranzen gegen Nahrungsmittel sind also nicht immunologischen Ursprungs und haben andere Ursachen. Sie bedürfen nicht des wiederholten Kontaktes mit bestimmten Stoffen, sondern können bereits nach dem ersten Kontakt auftreten. Auslöser können sowohl histaminahaltige Speisen, wie Fisch und geräucherte Fleisch- und Wurstwaren oder auch histaminfreisetztende Lebensmittel, wie Erdbeeren, Avocado oder Tomate sein.

Verbreitung

Ende 1996schätzte die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. den Anteil der Nahrungsmittelallergiker in der Bevölkerung Deutschlandsauf 5% bis 10% und die an einer Nahrungsmittelintoleranz Leidenden auf 1% bis 2%.

Auslöser

Grundsätzlich kann jedes Lebensmittel- dessen Inhaltsstoffe - allergen wirken, jedoch sind die allergischen Potenziale unterschiedlich. Zu den Lebensmitteln, die Allergene für Reaktionen vom sog. Soforttyp enthalten, zählen u. a. Sellerie, Vollmilch(besonders Kuhmilch), Hühnerei, Fisch, Nüsse, Getreide, Kräuterund Soja.

Pseudoallergene Auslöser können natürliche Inhaltsstoffe sein wie etwa biogene Amine(Histaminin Erdbeeren, in Schalen- und Krustentieren; Serotoninin Bananen und Nüssen; Tyraminin reifem Käse und Schokolade) aber auch Salicylatein Äpfeln oder Aprikosen sein. Auch Lebensmittelzusatzstoffe können Intoleranzen auslösen. In diese Klasse gehören Stoffe wie die Konservierungsstoffe (z. B. Benzoesäure), Farbstoffe (z. B. Tartrazin), Emulgatoren (z. B. Lecithin), Säuerungsmittel (z. B. Zitronensäure) oder Sulfite und Geschmacks- bzw. Aromastoffe (z. B. Glutamat).

Unbedenkliche Nahrungsmittel

Es gibt nur wenige Nahrungsmittel, gegen die Menschen selten allergisch sind, zum Beispiel Artischocken, Blattsalate, Kartoffeln, Lammfleischund jede Art von Reis.





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