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Naratriptan

Bild:Naratriptan.png
Strukturformel des Naratriptan

Naratriptan (N-Methyl-3-(1-methyl-4-piperidyl)indol-5-ethansulfonamid) ist ein Arzneistoff, der in der Akuttherapie der Migräneeingesetzt wird. Es ist ein Serotonin-Agonist aus der Gruppe der Triptane. Naratriptan wurde von GlaxoSmithKlineentwickelt und wird in Deutschlandvon Schwarz Pharmaunter dem Markennamen Naramig® angeboten. Naratriptan unterliegt der ärztlichen Verschreibungspflicht.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Chemie
  • 2 Pharmakologie
    • 2.1 Wirkmechanismus
    • 2.2 Nebenwirkungen
    • 2.3 Wechselwirkungen

Chemie

Naratriptan gehört der Gruppe der Triptanean und ähnelt strukturell dem Serotonin.

Pharmakologie

Wirkmechanismus

Naratriptan ist ein selektiver Agonistan den Serotonin-Rezeptoren5-HT1B und 5-HT1D, welche auf zerebralen Blutgefäßenund präsynaptischauf Neuronenvorkommen. Eine Aktivierung dieser Rezeptorendurch Naratriptan führt somit während eines Migräneanfalls einerseits zu einer Konstriktion der dilatierten zerebralen Blutgefäße und andererseits zu einer Verminderung der Ausschüttung von Entzündungsmediatoren.

Nebenwirkungen

Eine der häufigsten Nebenwirkungen der Anwendung von Naratriptan sind der Angina pectorisähnliche Druck- und Beklemmungsgefühle der Brust, die auf eine Konstriktion der Herzkranzgefäßezurückgeführt wird. Ein Blutdruckanstieg ist ebenfalls bei einigen Patienten zu beobachten.

Wechselwirkungen

Naratriptan sollte nicht mit Ergotamin kombiniert eingesetzt werden, da eine erhöhte Gefahr von Koronarspasmen besteht.




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