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Nierenfistel

Nierenfleck-Zipfelfalter
Bild:Thecla betulae by Paolo Mazzei.jpg
Weibchen des Nierenfleck-Zipfelfalters Thecla betulae)
Systematik
Klasse: Insekten(Insecta)
Unterklasse: Fluginsekten(Pterygota)
Überordnung: Neuflügler(Neoptera)
Ordnung: Schmetterlinge(Lepidoptera)
Familie: Bläulinge(Lycaenidae)
Gattung: Thecla
Art: Nierenfleck-Zipfelfalter
Wissenschaftlicher Name
Thecla betulae
Linnaeus, 1758

Der Nierenfleck-Zipfelfalter (Thecla betulae), oder auch "Birken-Zipfelfalter" genannt, ist ein Schmetterlingaus der Familie der Bläulingeund der Unterfamilie der Theclinae.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Beschreibung
  • 2 Flugzeit
  • 3 Lebensraum
  • 4 Lebensweise
  • 5 Verbreitung
  • 6 Literatur
  • 7 Weblinks

Beschreibung

Oberseits sind die Flügel dunkelbraun mit orangen Flecken im Analwinkel, die Weibchen tragen zudem die namensgebenden großen nierenförmigen Flecken auf dem Vorderflügel. Auf der orangebraunen Flügelunterseite befinden sich weiß eingerahmte, säbelzahnförmige, dunkelorangebraune Flecken, die vom Oberrand in Richtung Unterrand zeigen. Eine Submarginalbindeist nur verwischt und ohne schwarze Punkte gegeben. Der Nierenfleck-Zipfelfalter kann kaum, allenfalls mit anderen Zipfelfalternverwechselt werden, die Unterschiede sind jedoch eindeutig ("Säbelzahnzeichnung") und lassen einen fotographischen Nachweis zu.

Flugzeit

Thecla bethulae ist einbrütig, d.h. er bringt nur eine Generation hervor, die von Ende Juli bis in den Oktober hinein fliegt.

Lebensraum

Schlehengebüsch, Laubwaldränder, sogar Obstbäume werden mitunter besiedelt.

Lebensweise

Die Futterpflanze ist u.a. Schlehe(Prunus spinosa), aber auch viele andere Laubbäume, z.B. Birken(Betula pendula) und Obstbäume. Die Eier überwintern in den Astgabeln. Die Puppe wird nach Tolman und Lewington von der Ameisenart Lasius nigergepflegt1. Die Falter vagabundieren und besuchen mitunter Disteln, Ebertgibt die Falternahrungspflanze als ungeklärt an2.

Verbreitung

Thecla betulae ist verbreitet von Spaniennach Asienbis Korea. Nördlich kommt die Art bis Südfennoskandinavien vor. Stellenweise ist die Art inzwischen durch Flurbereinigung und einseitige Entbuschungvon Magerrasengefährdet.

Literatur

  • 1Tom Tolman, Richard Lewington: Die Tagfalter Europas und Nordwestafrikas, Frankh-Kosmos Verlags-GmbH & Co, Stuttgart 1998, ISBN 3-440-07573-7
  • Hans-Josef Weidemann: Tagfalter: beobachten, bestimmen, Naturbuch-Verlag Augsburg 1995, ISBN 3-894-40115-X
  • 2Günter Ebert, Erwin Rennwald (Hrsg.): Die Schmetterlinge Baden-Württembergs Band 2, Tagfalter II (Augenfalter (Satyridae), Bläulinge (Lycaenidae), Dickkopffalter (Hesperiidae)), Ulmer Verlag Stuttgart 1993. ISBN 3-8001-3459-4

Weblinks

Bild:Commons-logo.svg
   
Commons: {{{2|Thecla betulae}}} ? Bilder, Videos oder Audiodateien
  • www.lepiforum.de
  • www.schmetterling-raupe.de
  • Status in den Roten Listen Deutschlands
  • Mario Meier - Europäische Schmetterlinge
  • www.eurobutterflies.com (englisch)
  • Moths and Butterflies of Europe and North Africa (englisch)cs:Ostruhá?ek b?ezový

da:Guldhale (sommerfugl) en:Brown Hairstreak fr:Thècle du bouleau lt:Ber?inis zefyras

Von "http://de.wikipedia.org/Nierenfleck-Zipfelfalter"



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