| Blassgelber Klee
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Bild:Trifolium ochroleucon1 eF.jpg Blassgelber Klee (Trifolium ochroleucon)
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| Systematik
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| Klasse: | Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrige (Rosopsida)
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| Unterklasse: | Rosenähnliche(Rosidae)
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| Ordnung: | Schmetterlingsblütenartige (Fabales)
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| Familie: | Hülsenfrüchtler(Fabaceae)
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| Unterfamilie: | Schmetterlingsblütler(Faboideae)
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| Gattung: | Klee(Trifolium)
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| Art: | Blassgelber Klee
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| Wissenschaftlicher Name
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| Trifolium ochroleucon
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| Hudson
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Der Blassgelbe Klee (Trifolium ochroleucon) ist ein in Mitteleuropa ziemlich selten vorkommender Schmetterlingsblütler(Faboideae) der Gattung Trifolium. Er blüht in den Monaten Juni und Juli.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Beschreibung
- 1.1 Habitus
- 1.2 Laubblätter
- 1.3 Nebenblätter
- 1.4 Blüten
- 1.5 Früchte
- 1.6 Samen
- 2 Verbreitung
- 2.1 Standortansprüche
- 2.2 Allgemeine Verbreitung
- 2.3 Verbreitung in Deutschland
- 2.4 Verbreitung in Bayern
- 3 Artenschutz
- 4 Sonstiges
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Beschreibung
Habitus
Die mehrjährigekrautige Pflanzebesitzt einen kriechenden oder schräg aufsteigenden, ziemlich dünnen, oft auch verzweigten ?Wurzelstock?. Der Stängelist meist aufrecht, nur am Grund aufsteigend, meist 20 bis 50 cm hoch, mit 3 bis 5 Internodien, ziemlich dünn und abstehend zottig behaart.
Laubblätter
Sie haben gefiederte Laubblätter.
Die Blattstiele sind ebenso behaart, dünn, die unteren lang, die obersten sehr kurz. Die Blättchen sind länglich-elliptisch bis lanzettlich, meist 1,5 bis 3 cm lang und 5 bis 8 mm breit, stumpf bis ausgerandet, mit vielen schwachen, ziemlich geraden, etwas netzig verbundenen Nerven, fast ganzrandig, von frischgrüner Färbung und beiderseits seidig behaart.
Nebenblätter
Die Nebenblättersind ziemlich klein, lanzettlich, die unteren weit mit dem Blattstiel verbunden, hellbräunlich mit grünen Adern und dicht zottig behaart. Der freie Teil ist krautig, pfriemlich und bewimpert.
Blüten
Bild:Trifolium ochroleucon Herbar.jpg T. ochroleucon (Herbarbeleg). Diese Art sollte wegen ihrer Seltenheit und Gefährdung keinesfalls gesammelt werden.
Die Blütenköpfe stehen meist einzeln, sind eiförmig bis kurz zylindrisch, etwa 1,5 bis 3 cm lang, über die beiden obersten,, fast gegenständigen, ungleich kurz gestielten Laubblätter mehr oder weniger emporgehoben und besitzen einen ca. 0,5 cm langen Stiel. Die Blüten sind etwa 1,5 cm lang, sitzend, ohne Hochblätter und aufrecht gekrümmt. Die Kelchröhre ist trichterförmig, 10-nervig,steifhaarig und hat einen durch einen Wulst geschlossenen Schlund. Die Kelchzähne sind lanzettlich, 3-nervig, gewimpert, grün und zur Fruchtzeit starr. Der unterste ist länger, die oberen kürzer als die Kelchröhre. Die Krone ist viel länger als der Kelch, gelblichweiß, verblüht dann rotbraun und bald abfallend. Die Fahne ist lanzettlich, aufwärts gebogen, doppelt so lang wie die Flügel und das Schiffchen.
Früchte
Die Hülsenfrüchte sind eiförmig und besitzen einen abspringenden, knorpeligen Deckel.
Samen
Die Samen sind klein, oval und bräunlich gefärbt.
Verbreitung
Standortansprüche
Der Blassgelbe Klee wächst in mäßig trockenen bis feuchten Magerwiesen, auf Waldlichtungen, in lichten Laubwäldern und an Wegrändern. Er kommt besonders in der montanen Stufe vor. Gern auf Tonboden.
Allgemeine Verbreitung
Trifolium ochroleucon ist eine europäisch-westasiatische Pflanze und ein submediterran-subatlantisches Florenelement. Nordwärts kommt er bis Großbritannienund Nordfrankreich vor. Weiter östlich in Deutschland, Südpolen, Südrussland, Kaukasus, Kleinasiensowie Algerienund Marokkoverbreitet. Im mediterranenGebiet nur in montanen Lagen.
Verbreitung in Deutschland
Der Blassgelbe Klee ist in Deutschland praktisch nur in der Schwäbischen- und Fränkischen Albzu finden. Sonst sehr selten oder fehlend.
Verbreitung in Bayern
In Bayern sehr zerstreut in der Fränkischen Alb. Sehr selten (z.B. im nordwestlichen Bayern) auch darüber hinaus.
Artenschutz
Gefährdung in Deutschland: Kategorie 3: gefährdet.
Sonstiges
In Südeuropa soll diese Kleeart gelegentlich als Waldweidepflanze angebaut werden.
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