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Oleander

Oleander
Bild:Rosa oleander.jpg
Oleander (Nerium oleander)
Systematik
Klasse: Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrige
(Rosopsida)
Unterklasse: Asternähnliche(Asteridae)
Ordnung: Enzianartige(Gentianales)
Familie: Hundsgiftgewächse(Apocynaceae)
Gattung: Nerium
Art: Oleander
Wissenschaftlicher Name
Nerium oleander
L.

Der Oleander (Nerium oleander), auch Rosenlorbeer genannt, gehört zu den Hundsgiftgewächsen(Apocynaceae) Alle Pflanzenteile sind giftig!

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Erscheinungsbild
  • 2 Herkunft
  • 3 Giftigkeit
  • 4 Medizinische Anwendungen
  • 5 Etymologie
  • 6 Bilder
  • 7 Weblinks

Erscheinungsbild

Es ist eine immergrüne verholzende Pflanze. Der Oleander hat lanzettförmige, ledrige, etwa 6 bis 10 cm lange dunkelgrüne Blätter, die normalerweise zu dritt, quirlförmig angeordnet, am Ast stehen. Die Blüte stehen zu mehreren in Trugdoldenblüte. Die zwittrigen Blüten sind fünfzählig. Die Blütezeit erstreckt sich von Mitte Juni bis in den September hinein. Die Blüte ist, je nach Sorte und Züchtung, weiß, gelblich oder verschiedene Rosa- bis Violetttöne. Vergilben: Die ältesten Blätter vergilben und der Oleander wirft sie nach einer Zeit ab (Mit der Zeit werden Blätter im unteren Bereich des Stammes gelb, dann bekommen sie braune Flecken und fallen ab.).

Herkunft

Oleander hat ein grosses Verbreitungsgebiet in einem Streifen von Marokko und Südspanien über das ganze Mittelmeergebiet, den Nahen und Mittleren Osten, Indien bis China. Die früher vetretene Auffassung, bei den in Asien vorkommenden Wildformen handele es sich um eine eigene Art (Nerium indicum) wird wegen der zu geringen Unterschiede im Phänotyp heute nicht mehr bestätigt.

Giftigkeit

siehe dazu den Artikel: Liste giftiger Pflanzen

Nerium oleander enthält das herzwirksame GlykosidOleandrin.

Es bewirkt Kopfschmerzen, Übelkeit und Krämpfe in der Stärke des Giftes des roten Fingerhutes. Bei stärkerer Dosierung können Herzlähmungen auftreten, die tödlich sein können. Manchmal gelangt das Gift bei der Arbeit mit der Pflanze durch kleine Wunden in die Haut und kann Reizungen auslösen. Da die Blätter des Oleander extrem bitter schmecken, ist die Gefahr gering, dass kleine Kinder Oleander im Garten verzehren könnten. Jedoch schreiben schon antike Dichter über die Wirkungen der Pflanze, und im Mittelalterist der Saft der Pflanze gegen Mäuse und Parasitenverwendet worden. Der gelbe Oleandergilt als besonders giftig.

Medizinische Anwendungen

Wie auch Fingerhutextrakt wird Oleander in der Homöopathie eingesetzt. Er ist blutdrucksenkend, soll zur Stärkung des Herzens und zur Heilungsunterstützung bei z. B. Darmentzündung dienen. Auch psychische Wirkungen sind wahrscheinlich, siehe Reserpin!

Etymologie

Der Name Oleander stammt ab von den zwei Wörten "olea" für Ölund "andreios" für stark, kräftig. Der Name der Gattung, Nerium, stammt vom lateinischen "nerium" =nass ab, und weist somit auf den bevorzugten natürlichen Standort dieser Pflanze, in Tälern von Fließgewässern (ähnlich von vielen Weiden-Arten, die einen ähnlichen Habitus haben), hin.

Bilder

Weblinks

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Commons: {{{2|Nerium oleander}}} ? Bilder, Videos oder Audiodateien
da:Nerie

en:Oleander eo:Oleandro es:Adelfa fr:Laurier rose gl:Adelfa he:????? it:Nerium ja:??????? nn:Oleander pl:Oleander th:????? tr:Zakkum

Von "http://de.wikipedia.org/Oleander"



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