|
Osteome sind gutartige Geschwulste des Knochens. Sie besitzen ein langsames Wachstum und bestehen aus einer lokalisierten Neubildung von Knochensubstanz. Am häufigsten entstehen sie im Bereich des Schädels, insbesondere in den Nasennebenhöhlen.
Klinik
Da sie meist keine Symptome verursachen, werden sie oftmals nur zufällig ab einer gewissen Größenzunahme des Knochens entdeckt. Nachgewiesen werden sie oft im Röntgenbild, wo sie sich schattengebend und scharf begrenzt darstellen. Mit ihrer elfenbeinartigen Farbe heben sie sich oft vom restlichen Knochengewebe ab. Unter dem Mikroskop zeigt sich ausgereiftes und vollständig mineralisiertes Knochengewebe mit in Lamellen angeordneter Schichtung.
Siehe auch: Osteoid-Osteome
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
|