Startseite | Impressum
Lumrix Logo
 
 



[ICD 10 Suche]
[Mehr über den ICD]

 

 

Oxalose

Bild:Qsicon Ueberarbeiten.png
[[{{TALK|   ]]
}}
Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung. Näheres ist auf der [[{{switch case: ?
Bild:Portal.gif [[Portal:{{{1}}}]]
? = Vorlage:Portal talk|
default = Namespace not recognised

}}:Oxalessigsäure|Diskussionsseite]] angegeben. Hilf bitte mit, ihn zu verbessernund entferne anschließend diese Markierung.

Strukturformel
Bild:Oxalacetat.png
Allgemeines
Name Oxalessigsäure
Andere Namen  ?
Summenformel C4H4O5 · H2O
CAS-Nummer ?
E-Nummer ?
Kurzbeschreibung  ?
Eigenschaften
Molmasse? g/mol(wasserfrei)
Aggregatzustandfest
Dichte? g/cm³
Schmelzpunkt ? °C(Zersetzung)
Siedepunkt -
Dampfdruck? hPa (20 °C)
Löslichkeit ? g/l in Wasser (bei 20 °C), ? g/l in Ethanol (bei 25°C), ? in Chloroform
Sicherheitshinweise
Gefahrensymbole
R- und S-Sätze R: ?
S: ?
MAK nicht festgelegt wegen unzureichender Bewertungsgrundlage
LD50 (Ratte) ? mg/kg (oral)
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheitenverwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Oxalessigsäure, als Salz auch Oxalacetat (OA) genannt, ist als Metabolitdes Citratzyklusein wichtiger Knotenpunkt im Stoffwechsel. Oxalessigsäure ist als Dicarbonsäuresowohl ?- als auch ?-Ketosäureund zeigt die Reaktionen beider Substanzklassen:

  • als ?-Ketosäure unterliegt sie nukleophilenAngriffen
    • wobei sie durch Transaminierungan C-? in die homologe AminosäureAsparaginsäureüberführt werden kann;
    • in der Startreaktion des Citratzyklusist Acetyl-CoA(d. h. dessen H-acide Methylgruppe) das Nukleophil, wobei Citratentsteht;
  • als ?-Ketosäure zeigt sie die Instabilität dieser Substanzklasse und geht durch Decarboxylierung
    • in einer durch das Malatenzym(ME) katalysierten Teilreaktion in Pyruvat(Pyr) oder
    • in einer durch Phosphoenolpyruvat-Carboxykinase (PEP-Carboxykinase) katalysierten Reaktion in Phosphoenolpyruvat (PEP) über; letzteres ist eine wichtige Teilreaktion der Gluconeogenese;
    • ATP-Aufwand ermöglicht auch die Umkehrung dieser Reaktion, d. h. die Carboxylierung durch das Biotin-abhängige Enzym Pyruvat-Carboxylase. Dieser Vorgang gilt als wichtigste anaplerotische(d.h. den Citratzyklusauffüllende) Reaktion;
  • Oxalacetat kann Reduktionsäquivalente aufnehmen und (nach Übergang in Malat, Mal) über die Mitochondrien(-innen-)membran transportieren. Beide Transportrichtungen sind möglich:
    • die Reaktionsfolge OA -> Mal || Mal -> OA führt Reduktionsäquivalente aus dem Cytosolder Atmungskettezu und dient dem ATP-Gewinn;
    • das rückwärtige Durchlaufen derselben Reaktionsfolge transportiert (z.B. bei Citrat-Überschuss)Reduktionsäquivalente in das Cytosol. Diese können dort in Form von NADPH,H+ zur Synthese der Fetteeingesetzt werden. Für diesen Vorgang steht gleichzeitig das Substrat Acetyl-CoA(aus Citrat) zur Verfügung.

Die Verwendung von Oxalacetat (OA) hängt vom Energiestatus der Zelle ab

Bild:Energystate.png

Je nach Energieladungder Zelle wird Oxalacetat dem Citratzyklusentzogen und zu Biosynthesen benutzt (Schlüsselenzyme Pyruvat-Carboxykinase/PCK, und Malatenzym/ ME) oder zugeführt ("anaplerotische" Reaktion).

Siehe auch: Pyruvat, Ketosäuren

Von "http://de.wikipedia.org/Oxalessigs%C3%A4ure"



Dieser Artikel basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.