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| Strukturformel
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| Allgemeines
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| Name | Oxalessigsäure
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| Andere Namen | ?
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| Summenformel | C4H4O5 · H2O
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| CAS-Nummer | ?
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| E-Nummer | ?
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| Kurzbeschreibung | ?
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| Eigenschaften
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| Molmasse | ? g/mol(wasserfrei)
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| Aggregatzustand | fest
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| Dichte | ? g/cm³
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| Schmelzpunkt | ? °C(Zersetzung)
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| Siedepunkt | -
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| Dampfdruck | ? hPa (20 °C)
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| Löslichkeit | ? g/l in Wasser (bei 20 °C), ? g/l in Ethanol (bei 25°C), ? in Chloroform
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| Sicherheitshinweise
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| Gefahrensymbole
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| R- und S-Sätze | R: ? S: ?
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| MAK | nicht festgelegt wegen unzureichender Bewertungsgrundlage
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| LD50 (Ratte) | ? mg/kg (oral)
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheitenverwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
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Oxalessigsäure, als Salz auch Oxalacetat (OA) genannt, ist als Metabolitdes Citratzyklusein wichtiger Knotenpunkt im Stoffwechsel. Oxalessigsäure ist als Dicarbonsäuresowohl ?- als auch ?-Ketosäureund zeigt die Reaktionen beider Substanzklassen:
- als ?-Ketosäure unterliegt sie nukleophilenAngriffen
- wobei sie durch Transaminierungan C-? in die homologe AminosäureAsparaginsäureüberführt werden kann;
- in der Startreaktion des Citratzyklusist Acetyl-CoA(d. h. dessen H-acide Methylgruppe) das Nukleophil, wobei Citratentsteht;
- als ?-Ketosäure zeigt sie die Instabilität dieser Substanzklasse und geht durch Decarboxylierung
- in einer durch das Malatenzym(ME) katalysierten Teilreaktion in Pyruvat(Pyr) oder
- in einer durch Phosphoenolpyruvat-Carboxykinase (PEP-Carboxykinase) katalysierten Reaktion in Phosphoenolpyruvat (PEP) über; letzteres ist eine wichtige Teilreaktion der Gluconeogenese;
- ATP-Aufwand ermöglicht auch die Umkehrung dieser Reaktion, d. h. die Carboxylierung durch das Biotin-abhängige Enzym Pyruvat-Carboxylase. Dieser Vorgang gilt als wichtigste anaplerotische(d.h. den Citratzyklusauffüllende) Reaktion;
- Oxalacetat kann Reduktionsäquivalente aufnehmen und (nach Übergang in Malat, Mal) über die Mitochondrien(-innen-)membran transportieren. Beide Transportrichtungen sind möglich:
- die Reaktionsfolge OA -> Mal || Mal -> OA führt Reduktionsäquivalente aus dem Cytosolder Atmungskettezu und dient dem ATP-Gewinn;
- das rückwärtige Durchlaufen derselben Reaktionsfolge transportiert (z.B. bei Citrat-Überschuss)Reduktionsäquivalente in das Cytosol. Diese können dort in Form von NADPH,H+ zur Synthese der Fetteeingesetzt werden. Für diesen Vorgang steht gleichzeitig das Substrat Acetyl-CoA(aus Citrat) zur Verfügung.
Die Verwendung von Oxalacetat (OA) hängt vom Energiestatus der Zelle ab
Bild:Energystate.png
Je nach Energieladungder Zelle wird Oxalacetat dem Citratzyklusentzogen und zu Biosynthesen benutzt (Schlüsselenzyme Pyruvat-Carboxykinase/PCK, und Malatenzym/ ME) oder zugeführt ("anaplerotische" Reaktion).
Siehe auch: Pyruvat, Ketosäuren
Seitenkategorien: Wikipedia Überarbeiten| Chemische Verbindung| Carbonsäure
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