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Palisadenartige

Das Palisadenparenchym oder Palisadengewebe ist ein pflanzliches Gewebe, das man in den Blätternder höheren Pflanzenunterhalb der oberen Epidermisfindet. Es besteht aus langgestreckten, zylindrischen Zellen. Nebeneinanderliegende Zellen ähneln daher Palisaden, wenn man einen Blattquerschnitt mit dem Mikroskopbetrachtet. Doch sollte man bedenken, dass die Zellen des Palisadenparenchyms nicht nur in einer Reihe, sondern auch zu einer Fläche angeordnet sind. Palisadenparenchymzellen enthalten im Vergleich zu Schwammparenchymzellenetwa drei- bis fünfmal so viele Chloroplasten.

Blätter, die häufig dem Sonnenlichtausgesetzt sind (so genannte Sonnenblätter) haben ein mehrschichtiges Palisadenparenchym, während die Palisadenzellen bei Schattenblätternmeist nur eine Schicht bilden, damit die Zellen des Schwammparenchymsauch noch etwas von dem spärlich einfallenden Licht abbekommen.

Weblinks

  • Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme eines gefriergetrockneten Querschnitts eines Phaseolus vulgaris-Blattes (Bohnenblattes)
  • Assimilationsgewebe / Mesophyll
  • Blatt im Querschitt
Von "http://de.wikipedia.org/Palisadenparenchym"



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