Startseite | Impressum
Lumrix Logo
 
 



[ICD 10 Suche]
[Mehr über den ICD]

 

 

Panhypopituitarismus

Panhypopituarismus, ist eine Krankheit, bei der ein Mangel sämtlicher in der Hypophysegebildeter Hormonebesteht.

Symptome

Die Krankheit zeigt sich zuerst an den Symptomen einer Hypophysenvorderlappen-Insuffizienz: Störung des Wachstums und Entwicklungsstörungen. Störungen des Stoffwechsels und der Fertilität.

Behandlung

Patienten mit Panhypopituarismus müssen zur Aufrechterhaltung der Körperfunktionen verschiedene Hormone, wie das Schilddrüsenhormon (Thyroxin), das Nebennierenrindenhormon (Cortisol), das Wachstumshormon (Somatotropin) oder das männliche Sexualhormon (Testosteron) verabreicht werden. Insbesondere die Einnahme von Cortisol erfordert hohe Disziplin und Grundkenntnis der Krankheit. Stresssituationen (Infekte, Operationen etc.) erfordern eine vorübergehende Dosiserhöhung ohne die lebensbedrohliche Zustände auftreten können. Patienten im Wachstumsalter benötigen die regelmäßige Substitution Wachstumshormon. Die Gabe von Testosteron erfolgt alle 3 oder 4 Wochen (je nach Ermessen) in Spritzenform und ermöglicht ein fast normales Sexualleben.




Dieser Artikel basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.