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Radikulopathie

Als Radikulopathie oder Radikulitis (lat.radicula = kleine Wurzel) wird eine Reizungoder Schädigung der Nervenwurzelnbezeichnet. Sie kann sich in Störungen der Empfindung, Schmerzenoder Lähmungenäußern. Die Beschwerden können akut oder chronischsein.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Symptome
  • 2 Ursachen
  • 3 Verbreitung
  • 4 Siehe auch
  • 5 Weblinks

Symptome

Auffällige Krankheitszeichensind in der Regel Missempfindungen(Kribbeln, Schmerzen, Taubheit) im Bereich der betroffenen Nervenwurzel. Entsprechend der Schwere der Störung kann im betroffenen Gebiet auch die Sensibilitätherabgesetzt sein, die Motorikausfallen und sogar die Reflexefehlen.

Starke Schmerzen schränken die Bewegungsfreiheit des Patientenoftmals massiv ein. Bei chronifiziertenBeschwerden kommt es häufig zu depressiven Verstimmungen.

Ursachen

Die Ursachen für eine Radikulopathie können äußerst vielfältig sein. Es handelt sich vor allem um pathologischeVeränderungen, die mit der Wirbelsäule("zervikale / lumbale Radikulopathie") in Zusammenhang stehen, so etwa:

  • degenerativeVeränderungen der Knochen
  • entzündlicheVeränderungen der Knochen
  • Bandscheibenvorfall
  • Knochentumor
  • Hämatom
  • Zoster

Verbreitung

Die Radikulopathie tritt besonders häufig im mittleren und höheren Lebensalter auf. Oftmals ist sie der Grund für eine Arbeitsunfähigkeit.

Siehe auch

Neurologie, Schmerztherapie

Weblinks

  • Zervikale Radikulopathie (Deutsche Gesellschaft für Neurologie)
  • Lumbale Radikulopathie (Deutsche Gesellschaft für Neurologie)
  • Vertebragene, degenerative zervikale Radikulo-/Myelopathie (AWMF)
  • Zervikales Nervenwurzelkompressionssyndrom (AWMF)
  • Zervikale Myelopathie bei Spinalkanalstenose (AWMF)



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