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Raynaud-Syndrom

Bild:PHIL 2457 lores.jpg
Typische weiße Finger bei Raynaud-Syndrom

Das Raynaud-Syndrom (Morbus Raynaud) ist eine Gefäßerkrankung, die vor allem Frauen betrifft. Sie wird meist durch Kältereize oder durch emotionale Belastung ausgelöst. Die Arteriender Hände ziehen sich dabei zusammen (Vasokonstriktorische Gefäßspasmen) und bewirken eine Minderdurchblutung. Die Akren(Extremitäten) werden kalt, blass und gefühllos.

Pathophysiologie

Dem Raynaud-Syndrom liegt eine Fehlinnervation durch den Sympathikuszugrunde. Dieser bewirkt über Alpha-Adrenorezeptoren eine Gefäßkonstriktion der Endarterien. Meist lösen sich diese Spasmenvon selbst. Die Hände werden kurze Zeit vermehrt durchblutet. Sie sind scharlachrot und überwärmt. In schweren Fällen kann es durch die permanente Mangeldurchblutung zu Nekrosender Fingerkuppen kommen!

Therapie

Medikamentös wird eine Vasodilatation durch Alpha-Adrenorezeptro-Blocker gerreicht. Sollte diese Therapie versagen oder in schweren Fällen nicht ausreichend sein, sieht man in Erwägung, den Sympathikus, der die betreffenden Extremitäten innerviert zu druchtrennen (Sympathektomie). Dies geschieht am präganglionären Sympathikus, da andernfalls eine Hypersensitivität folgen könnte, die mit großen Schmerzen einhergeht.

Links

http://www.raynaud-syndrom.com/




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