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Relaxation bezeichnet die Entspannung nach einer Anspannung. Physikalische Systeme kehren nach einer äußeren Störung über Relaxationsprozesse in ihren Grundzustand zurück.
Als Relaxationszeit bezeichnet man eine Zeitkonstante, die für einen gegebenen Relaxationsprozess charakteristisch ist. Wenn die Relaxation einer Größe f(t) einem exponentiellen Gesetz
- f(t) = exp( − t / τ)
folgt, dann ist τ die zugehörige Relaxationszeit. Im Falle komplizierterer Zeitabhängigkeiten kann man die Relaxationszeit als
definieren.
In der Festigkeitslehreversteht man unter Relaxation eine Abnahme der Spannung bei konstanter Dehnung (z.B. erschlaffende Schraubenfeder bei konstanter Federstrecke).
Für spezifische Information zu einzelnen Relaxationsprozessen siehe
- in der Physik:
- Relaxation (NMR)in der Kernspinresonanz("Spin-Spin-Relaxation", "Spin-Gitter-Relaxation")
- Relaxation (Hydrodynamik)
- in Biologie / Medizin:
- im Operations Research:
- Die Vereinfachung von Optimierungsmodellen.
- Bei der LP-Relaxation wird beispielsweise ein gemischt-ganzzahliges Optimierungsproblem dadurch relaxiert, dass die Ganzzahligkeitsforderung ignoriert wird.
- Bei der Lagrange-Relaxation werden Nebenbedingungen in die Zielfunktion aufgenommen. Siehe Lagrange-Multiplikatoren:relaxation
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