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Ein Rezidiv (von lat. recidere - zurückfallen) ist das Wiederauftreten ("Rückfall") einer Krankheit, einer psychischen Störungoder deren Symptomennach einer Behandlung, die zeitweilig erfolgreich war oder nach spontaner Remission.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Onkologie
- 2 Andere Erkrankungen
- 3 Klinische Psychologie
- 4 Siehe auch
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Onkologie
Der Begriff Rezidiv spielt bei der Behandlung von Krebseine Rolle. Ursache ist meist eine unvollständige Entfernung des Tumors, die nach einiger Zeit zu einem erneuten Auftreten der Krankheit führen kann.
Wer in den fünf Jahren nach der Behandlung eines Tumors keinen Rezidiv erfährt, gilt nach allgemeiner Norm als geheilt. Einige Tumoren können aber auch nach längerer Zeit ein Rezidiv verursachen.
Andere Erkrankungen
Rezidive treten auch bei anderen Erkrankungen auf. Beispiele sind Entzündungenund Infektionenverschiedener Art.
Klinische Psychologie
In der Klinischen Psychologieist eine Reihe psychischer Störungenbekannt, die oft einen rezidivierenden Verlauf zeigen, insbesondere die meisten affektiven Störungenund die Schizophrenien. Eine zeitlich begrenzte Phase einer Störung wird in der klinischen Psychologie Episode genannt.
Siehe auch
Onkologie, Palliation, Krebs (Medizin), Metastase, Kraniopharyngeom
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