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Rhabdosarkom

Das Rhabdomyosarkom (griechisch???????????????, ravthomiosárkomma, von rhabdos - der Stab im Sinne der feingeweblichen Querstreifung der Skelettmuskulatur, mys - der Muskel, sárka - das Fleisch, die Weichteile sowie der Endung ~om für Geschwulstbildung) ist ein bösartiger Weichteiltumor, der aus entarteten Zellen der Skelettmuskulatur herrührt. Mit allen anderen Sarkomen haben Rhabdomyosarkome nur gemeinsam, dass sie mesenchymalenUrsprunges sind. Histologisch unterscheidet man anhand des Wachstumsmusters embryonale von den alveolären Rhabdomyosarkomen. Letztere haben eine etwas schlechtere Prognose. Hauptlokalisationen sind Extremitäten, Kopf, Hals und der Urogenitaltrakt.

Therapeutisch versucht man primär den Tumor chirurgisch zu entfernen. Anschließend wird meist eine zusätzliche Strahlentherapie durchgeführt. Ist der Tumor zunächst nicht operabel, kann mit einer Chemotherapie versucht werden, die Größe des Tumors vorher zu reduzieren. Rhabdomyosarkome können Metastasenausbilden oder Jahre nach der Behandlung an der ursprünglichen Stelle wieder auftreten (rezidivieren).

Siehe auch

Sarkom, Leiomyosarkom, Desmin

Weblinks

  • Informationen zu Weichteiltumoren



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