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Rocky

Filmdaten
Deutscher Titel: Rocky
Originaltitel: Rocky
Produktionsland: USA
Produktionsjahr: 1976
Länge (PAL-DVD): 119 Minuten
Originalsprache: englisch
Altersfreigabe: FSK12
Stab
Regie:

John G. Avildsen

Drehbuch:

Sylvester Stallone

Produktion:

Robert Chartoff, Gene Kirkwood

Musik:

Bill Conti

Kamera:

James Crabe

Schnitt:

Scott Conrad, Richard Halsey

Besetzung
  • Sylvester Stallone: Rocky Balboa
  • Talia Shire: Adrian
  • Burt Young: Paulie
  • Carl Weathers: Apollo Creed
  • Burgess Meredith: Mickey
  • Tony Burton: Duke
  • Michael Dorn: Apollos Bodyguard
  • Joe Spinell: Gazzo

Der Kinofilm Rocky (USA1976) mit Actionstar Sylvester Stalloneals Hauptdarsteller war ein großer Erfolg und erhielt den Oscarfür den besten Film, Regieund Schnitt. Darüber hinaus gab es sieben Nominierungen, darunter vier für das Schauspiel.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Inhalt
  • 2 Kritik
  • 3 Fortsetzungen
  • 4 Hintergründe
  • 5 Reale Boxer gleichen Namens
  • 6 Weblinks

Inhalt

Der erste Teil beginnt damit, dass der aktuelle und ungeschlagene Weltmeister Apollo Creed gegen seinen Gegner nicht kämpfen kann, weil dieser sich eine Handverletzung im Training zugezogen hat. Apollo hat aber schon viel zu viel Publicity in diesen Kampf gesteckt und muss unbedingt gegen jemanden kämpfen. Aus diesem Grund gewährt er am Erntedankfesteinem Amateur in Philadelphiadie Chance, gegen ihn einen Kampf um den Weltmeisterschaftsgürtel auszutragen.

Dabei wird der mittellose und wenig erfolgreiche Rocky Balboa (gespielt von Sylvester Stallone), der sein Geld mit dem Eintreiben von Schulden für einen Mann namens Gazzo verdient, aufgrund seiner italienischen Vorfahren (?Who discovered America? An Italian, right?? ? Christoph Columbuswar Italiener) und seines Kampftitels The Italian Stallion ausgewählt. Rocky erkennt die Chance und investiert seine ganze Kraft, um auf den Punkt fit zu sein. Aus dem ursprünglichen Schaukampf beginnt für Apollo eine Auseinandersetzung, mit der er niemals gerechnet hätte.

Auch privat kann Rocky einen Erfolg erringen, indem er die Liebe der schüchternen Adrian, Schwester seines Freundes Paulie, gewinnt.

Kritik

Der Film war ein Überraschungserfolg an der Kinokasse. Vor allem die überzeugende Darstellung der Hauptdarsteller und die gute Regie waren Garanten für den Erfolg dieses Filmes. Rocky wurde 1977 für 10 Oscarsnominiert und gewann drei davon. Sylvester Stallonewar es vorher nicht gelungen, im Filmgeschäft Fuß zu fassen, und als er das Drehbuch für Rocky in 3 Tagen schrieb, bot man ihm 150 000 Dollar dafür an, und Ryan O'Nealoder James Caansollte die Titelrolle spielen. Aber Stallone lehnte ab und bestand darauf, die Rolle selber zu spielen.

Fortsetzungen

Die Story des BoxersRocky Balboa wurde mehrfach fortgesetzt (Rocky II bis Rocky V, 1979 bis 1990). Für 2006/2007 plant Stallone nach mehr als 15 Jahren eine weitere Fortsetzung unter dem Titel Rocky Balboa(Rocky VI), in der er einen gealterten und verwitweten Rocky spielt. Gedreht wird seit Dezember 2005 in Philadelphia, Los Angelesund Las Vegas.

Die ersten beiden Filme (Rocky I und II) handeln vom Kampf um die Weltmeisterschaft zwischen Apollo und dem "Nobody" Rocky, Rockys sprunghaft steigender Popularität und seinem (zu) schnell wachsenden Reichtum, der zu privaten Problemen führt. Im dritten Teil verliert Rocky den Titel an Clubber Lang (Lawrence ?Mr. T? Turead) und versucht, ihn wiederzuerringen; dabei wird er ? nach dem Tod seines alten Trainers Mickey ? von Apollo Creed betreut, mit dem er sich anfreundet. Der vierte Teil zeigt, wie Rocky den Tod Apollo Creeds rächt, indem er in der UDSSRgegen den russischen Boxer Ivan Drago (Dolph Lundgren) antritt, der seinen Freund zuvor im Ring getötet hat. Im vorerst letzten Teil verliert er nach dem Sieg gegen Drago und der Rückkehr aus Russland durch windige Geschäftsleute seine gesamten Habseligkeiten, kehrt in sein altes Stadtviertel in Philadelphia zurück und baut als Trainer einen Nachfolger namens Tommy "Machine" Gunn (Tommy Morrison) auf.

Wiederkehrende Charaktere in den Sequelssind seine Freundin und spätere Frau Adrian (Talia Shire), deren Bruder Paulie (Burt Young), sein alter Trainer Mickey (Burgess Meredith) (in Rocky I bis III und in einer Traumsequenz in Rocky V) und sein erster großer Gegner und späterer Freund Apollo Creed (Carl Weathers) (in Rocky I bis IV). In Rocky II schenkt Adrian Rocky unter schwierigen Umständen einen Sohn, der den Namen Rocky Balboa jr. erhält und in Rocky V von Sylvester Stallones eigenem Sohn Sage Stallonegespielt wird.

Regie führten:

  • John G. Avildsenin Teil I und Teil V
  • Sylvester Stallone. Dieser schrieb auch für sämtliche Filme das Drehbuch.

Hintergründe

Rocky war der zweite Film nach Einer flog übers Kuckucksnest, welcher in der Kategorie Bester Film bei der Oscar-Verleihung den Preis gewann und von United Artistsverliehen wurde. 1978 gewann ebenfalls ein United Artists-Film: Der Stadtneurotiker.

Reale Boxer gleichen Namens

Rocky war auch der Name der Boxer Rocky Graziano(1921?1990) und Rocky Marciano(1923?1969). Auch der Berliner Graciano Rocchigianierhielt von der Presse den Spitznamen Rocky.

Weblinks

  • Rocky Iin der Internet Movie Database
  • Rocky IIin der Internet Movie Database
  • Rocky IIIin der Internet Movie Database
  • Rocky IVin der Internet Movie Database
  • Rocky Vin der Internet Movie Database
  • Rocky Balboain der Internet Movie Database
en:Rocky

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