Startseite | Impressum
Lumrix Logo
 
 



[ICD 10 Suche]
[Mehr über den ICD]

 

 

Schleimiges

Schleimfüße
Systematik
Klasse: Ständerpilze(Basidiomycetes)
Unterklasse: Hutpilze(Agaricomycetidae)
Ordnung: Blätterpilze(Agaricales)
Familie: Schleierlingsartige(Cortinariaceae)
Gattung: Haarschleierlinge(Cortinarius)
Untergattung: Schleimfüße (Myxacium)
Wissenschaftlicher Name
Cortinarius subgenus Myxacium
Sektionen
  • Myxacium
  • Elatiores
  • Delibuti
  • Ochroleuci

Die Schleimfüße (Myxacium) stellen eine Untergattungder Gattung Haarschleierlinge (Cortinarius).

Wichtigstes Merkmal: Hut und Stiel sind schleimig bis schmierig. Ausnahmen gibt es in der Sektion Ochroleuci mit einigen relativ trockenen, kaum schmierigen Vertretern.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Beschreibung
  • 2 Vorkommen
  • 3 Speisewert
  • 4 Systematik
  • 5 Literatur
  • 6 Weblinks

Beschreibung

Es handelt sich um mittlere bis recht große Pilzemit von einem schleimigen Velummehr oder weniger überzogenen Arten.

  • Hutfarbe: lila bis blauviolett, gelb, gelbbraun oder rotbraun, selten auch weißlich bis cremefarben.
  • Stiel: weiß, ockergelb bis braun oder auch mit blauviolettem Ton, glatt bis stark genattert oder aufgerissen gegürtelt.
  • Lamellen: mehr oder weniger ausgebuchtet angewachsen. Junge Pilze mit Lamellen zum Teil mit blauvioletten Tönen, zum Teil grau bis gelbockerlich, später verfärben sie sich durch das reifende Sporenpulver in ein sattes Ocker bis Rostbraun.

Vorkommen

Die Schleimfüsse wachsen auf Erde im Laub- oder Nadelwald, seltener auch in alpinen Höhenlagen oder arktischen Zonen. Erscheinungszeit ist vor allem der Herbstbis Spätherbst.

Speisewert

Bei den Schleimfüßen gibt es keine bekannten Giftpilze. Die bitteren Arten sind ungenießbar. Traditionell werden in der Schweizund in Frankreichetliche Arten als Speisepilzegesammelt. Dennoch ist generell vom Genuss der Schleimfüße abzuraten.

Systematik

Für die weitere Bestimmung der Schleimfüße sind entscheidende Merkmale die Farbe, der lila bis blauviolette Farbanteil, die Beschaffenheit der Hutoberfläche (glatt, gekerbt, gefurcht oder runzelig), die Beschaffenheit des Stiels (genattert, gegürtelt oder glatt), der Geschmack (bitter oder mild), sowie der Standort (Laub- oder Nadelwald, auf kalkhaltigem oder sauren Boden, lehmiger oder sandiger Untergrund).

Die Unterteilung nach Sektionen (+ Beispielart) erfolgt nach Bon (1988):

  • Sektion: Myxacium
    • Natternstieliger Schleimfuß(C. trivialis)
  • Sektion: Elatiores
    • Langstieliger Schleimfuß(C. elatior)
  • Sektion: Delibuti
    • Lilablättriger Schleimfuß(C. delibutus)
  • Sektion: Ochroleuci
    • Trockener Schleimfuß(C. ochroleucus)

Literatur

  • Marcel Bon: Pareys Buch der Pilze, Verlag Paul Parey, Hamburg, Berlin, 1988, ISBN 3490198182

Weblinks

  • Gattungslehre Haarschleierlinge (PDF)



Dieser Artikel basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.