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Das Ödem (griechisch?????? - die Schwellung, das Ödem) ist eine Einlagerung von Flüssigkeit aus dem Gefäßsystemim Gewebe.
Ist das Gleichgewicht zwischen Filtration einerseits und Reabsorption plus Lymphabfluss andererseits zugunsten der Filtration verschoben, so bleibt vermehrt Flüssigkeit im Gewebe. Die Folge ist eine Wasseransammlung im Interstitium: ein Ödem.
Ödeme sind meist Folge einer vorangegangenen Erkrankung, z. B. einer Herz-oder Niereninsuffizienz. Die dabei auftretende Störung des Blutkreislaufes führt zu einem Rückstau im Gefäßsystem und zu einem Anstieg des Druckes, wodurch Flüssigkeit ins Gewebe austritt.
Häufig treten Ödeme auch als Begleiterscheinung von Beinvenen-Thrombosenauf, die den Rückfluss des Blutes zum Herzenbehindern. Die dabei auftretenden Schwellungen werden zumeist mit Kompressionsstrümpfentherapiert.
Ödeme können aus einem Tanssudat entstehen, dabei wird durch zu hohen Druck eiweißarme Flüssigkeit durch die Innenauskleidung der Blutgefäße (Endothel) abgedrückt (Dichte < 1,012). Oder sie entstehen als Exsudat, das bei entzündlichen Prozessen durch Öffnen der Endothel-Schranken in das Gewebe übertreten kann. Sie sind dann eiweißreich (Dichte > 1,020).
Auch Medikamente (z. B. Kortisonoder Kalziumantagonisten) können zur Ödementstehung beitragen.
Spezielle Ödemformen
- Blutstauungsödem
- Lungenödem
- Lymphödem
- Hirnödem
- Hungerödemoder Eiweißmangelödem
- Knochenödem
- Nackentransparenz
- Hygroma colli
- Dorsonuchales Ödem
- Hydrops fetalis
- Quincke-Ödem
- Schwangerschaftsödem
- Höhenhirnödem(HACE), Höhenlungenödem(HAPE), siehe auch Todeszone
- Heilungsödem bei Angiogenese
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