Startseite | Impressum
Lumrix Logo
 
 



[ICD 10 Suche]
[Mehr über den ICD]

 

 

Seemannshaut

Unter Seemannschaft versteht man die Fertigkeiten, die ein Seemannzur praktischen Handhabung eines Schiffesbeherrschen muss. Dies umfasst Kenntnisse in verschiedenen Bereichen, unter anderem:

  • Manöver (Anlegen, Ablegen, Ankern, Segelmanöverwie reffen, wendenoder halsen)
  • Umgang mit den Ausrüstungsgegenständen (speziell: der Sicherheitsausrüstung)
    • Knotenkunde: Knoten, Spleißenund Takeln
    • Segelführung: Umgang mit Leinen, Taljen und Segeln
    • Navigation
    • Kommunikation
    • gegebenenfalls Motorenkunde
  • Mannschaftsführung
  • Wetterbeobachtungund -vorhersage
  • Schifffahrtsrecht
  • Törnplanung
  • Verhalten in Notfällen
    • Bergung und Rettung (Mann-über-Bord-Manöver)
    • Abdichten von Lecks
  • Kenntnis der Begriffe (siehe Seemannssprache)
  • Instandhaltung des Schiffs
  • Etikette, z. B. Flaggenführung, Verhalten im Hafen

Die tatsächlichen Anforderungen variieren dabei je nach der Art des Schiffes, dem Revierund zwischen Berufsschifffahrtund Sportschifffahrt.

Der Begriff ?Regeln guter Seemannschaft? bezieht sich meistens auf die Kollisionsverhütungsregeln. Dort ist die Rede von ?Vorsichtsmaßnahmen, welche allgemeine seemännische Praxis oder besondere Umstände des Falles erfordern.? Gemeint sind damit Vorsichtsmaßnahmen, die über die gesetzlich vorgeschriebenen Regeln hinausgehen, wie beispielsweise das Tragen von Rettungswesteund Lifebeltbei viel Seegang, oder eine vorausschauende Törnplanung, die mögliche Wetteränderungenmit einplant. Obwohl diese Begriffe nur durch Fallbeispiele aus der Praxis definiert sind, haben sie bei Entscheidungen von Seegerichtenfast Gesetzescharakter. Eine Rolle bei der Beurteilung von ?Regeln guter Seemannschaft? spielen neben dem gesunden Menschenverstand vor allem Sicherheitsempfehlungen wie die Broschüre ?Sicherheit im See- und Küstenbereich? des BSH.


Weblinks

  • Frank´s maritime Homepage ~ Seefahrt von A bis Z
  • http://www.esys.org/esys/seemann.html
  • Anlegen an einer MooringHier wird dargestellt, wie ein Manöver (eben das Anlegen) unter Zuhilfenahme der bordeigenen Ausrüstunggegenstände (Achterleine, Motor, Ruderanlage) und vorgefundener Gegebenheiten (Mooringleine, Windverhältnisse) ausgeführt werden muss.en:Seamanship



Dieser Artikel basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.