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Sexueller

Als sexueller Witz wird in der Psychologieund dem Alltagsgebrauch eine nach inhaltlichen Kriterien aufgestellte Klasse von Witzen bezeichnet. In ihnen wird Sexuelles thematisiert. Die Klasse der sexuellen Witze geht auf Sigmund Freudzurück, der in seinem Werk Der Witz und seine Beziehung zum Unbewußten (Wien 1905) eine erste, und auch außerhalb der psychoanalytischen Schuleverwendete Ordnung aufstellte.

Die meisten sexuellen Witze sind nicht naiv, sondern setzen eine Vorkenntnis voraus, die vom Zuhörer nicht im Moment des Hörens generiert werden kann, sondern zuvor erlernt werden mußte. In der westlichen Kultur geht diese Vorkenntnis - so Freud - mit einer allgemeinen sexuellen Unterversorgung, vor allem der Männer einher.

Abgrenzung des sexuellen Witzes

Der sexuelle Witz ist nicht zu verwechseln mit der Zote: Hier werden sexuelle Inhalte scheinbar kaschiert, um die Vorstellung gleich wieder abzulenken. Die Kaschierung erfolgt bei der Zoteoftmals durch demütigende oder herabsetzen Vorstellungen, u.a. weil diese aufdringlich und dominierend wirken. Solche Komponenten kommen beim sexuellen Witz nicht vor.

Beispiele

"Warum streuen Zimmermänner bei Regen Viagra auf den Boden" Antwort: "Damit sie die Regenwürmer als Nägel verwenden können."

Diesem Witz haftet keinerlei demütigende oder herabsetzende Komponente an. Er wirkt witzig durch einen Analogieschluss.

Siehe auch: Witz




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