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Steinklee

Steinklee
Bild:Illustration Melilotus officinalis0.jpg
Gelber Steinklee(Melilotus officinalis), Illustration
Systematik
Abteilung: Blütenpflanzen(Magnoliophyta)
Klasse: Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrige
(Rosopsida)
Unterklasse: Rosenähnliche(Rosidae)
Ordnung: Schmetterlingsblütenartige
(Fabales)
Familie: Hülsenfrüchtler(Fabaceae)
Unterfamilie: Schmetterlingsblütler(Faboideae)
Wissenschaftlicher Name
Melilotus
Mill.1754

Steinklee, auch Honigklee genannt, (Melilotus), ist eine Pflanzengattung, die zur Familie der Hülsenfrüchtler(Fabaceae) gehört. Die Gattung umfasst rund 20 Arten. Sie ist in Europa und Asien heimisch. Die Pflanzen bilden gelbe oder weiße Blüten in Trauben und Blätter mit je drei Fiederblättchen.

Drei Arten sind landwirtschaftlich bedeutsam: Weißer, Gelber und Indischer Steinklee. Im Feld dient Steinklee als Weidepflanze, besonders auch als Bienenweideund zur Gründüngung. Aus geschnittenem Steinklee wird Heuoder Silofuttergemacht. Verdorbenes Heu und schlecht konserviertes Silofutter enthalten Dicumarol, ein Abbauprodukt des Cumarins; Dicumarol ist giftig für das Vieh und führt zu äußeren und inneren Blutungen. Durch das beim Trocknen der Pflanzen freiwerdende Cumarin bekommt dann das Heu den typischen Heugeruch, beziehungsweise es duftet nach Waldmeister.

Der Echte oder Gelbe Steinklee ist eine etwa 80 cm hoch wachsende, zweijährige krautige Pflanze und bevorzugt, wie der Name schon sagt, steinige Standorte. Medizinisch verwendet werden die zur Blütezeit gesammelten oberirdischen Pflanzenteile vom Echten Steinklee (M. officinalis), aber auch das Kraut vom Hohen Steinklee (M. altissima), der auf eher feuchten Plätzen (Wiesen) zu finden ist.

Systematik

Zur Gattung Melilotus gehören (Auswahl):

  • Weißer Steinklee(M. alba Medik.)
  • Gelber Steinkleeoder Echter Steinklee genannt, (M. officinalis (L.) Lam.)
  • Indischer Steinklee(M. indicus (L.) All.)
  • Gefurchter Steinklee(M. sulcatus Desf.)
  • Hoher Steinklee(M. altissimus Thuill.).
  • M. dentatus (Waldst. & Kit.) Pers.
  • M. elegans Salzm. ex Ser.
  • M. hirsutus Lipsky
  • M. infestus Guss.
  • M. italicus (L.) Lam.
  • M. macrocarpus Coss. & Durieu
  • M. polonicus (L.) Desr.
  • M. segetalis (Brot.) Ser.
  • M. siculus (Turra) Vitman ex B. D. Jacks.
  • M. speciosus Durieu
  • M. spicatus (Sm.) Breistr.
  • M. suaveolens Ledeb.
  • M. tauricus (M. Bieb.) Ser.
  • M. wolgicus Poir.

fr:Mélilot

Zur Gesundheitsanwendung von Steinklee steht in dem Buch MEDIZIN - MENSCH - GESUNDHEIT des Lingen Verlags Seite 1062: Die Pflanze verbessert den Blut- u Lymphfluss, senkt die Durchlässigkeit der Blut- gefäße. Er wird deshalb bei geschwollenen Beinen, Krampfadern, Hämorrhiden, Lymphstau eingesetzt. Warnung: Wer blutverdünnende Medikamente nimmt, darf den Tee nicht trinken. In




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