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Strychnin

Strukturformel
Bild:Strychnin.png
Allgemeines
Name Strychnin
Summenformel C21H22N2O2
CAS-Nummer 57-24-9
Kurzbeschreibung farbloser Feststoff
Eigenschaften
Molmasse 334,42 g/mol
Aggregatzustand fest
Dichte 1,36 g/cm³
Schmelzpunkt 268 °C
Löslichkeit Schlecht in Wasser löslich, gut in Alkohol und Chloroform
Sicherheitshinweise
Gefahrensymbole
Bild:Gefahrensymbol T.png T+
Sehr giftig
LD50  ?!
R- und S-Sätze

R: 27/28
S: 1/2-36/37-45

MAK ?
 

Strychnin ist ein äußerst giftiges Alkaloid, welches in den Samen der Brechnuss(Strychnos nux-vomica) vorkommt. Schon in geringen Dosen bewirkt es eine Starre der Muskeln. Es wird auch in Rattengift verwendet. Beim Erhitzen zerfällt es in Stickstoffoxide.

Strychnin bildet farblose, äußerst bitter schmeckende Prismen, die in Wasser kaum, wohl aber in Alkoholund Chloroformlöslich sind.

Die Substanz steht auf der Dopingliste.

Vergiftung

Ein Menge von 100 - 300 mgStrychnin kann für einen erwachsenen Menschen tödlich sein und ist somit um einiges giftiger als z. B. Kaliumcyanid(Zyankali). Strychnin wird rasch über die Schleimhäute aufgenommen. In seltenen Fällen können auch schon Mengen ab 15 mgtödlich wirken. Bei Vergiftung sollte sofort ein Notarzt gerufen werden.

Symptome der Vergiftung sind:

  • Atemnot
  • Zittern/Zucken der Muskeln
  • schwere Krämpfe


Im Gegensatz zur Darstellung in diversen Kriminalromanen eignet sich Strychnin nicht zum Mord durch (orale) Vergiftung, da es noch bei Verdünnungen von 1:130000 wahrnehmbar ist. Strychnin zählt zu den bittersten Substanzen, die dem Menschen bekannt sind.

Weblinks

  • Die Brechnuß





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