|
Syzygium (gr.-lat. "Zusammenfügung") bezeichnet in der Astronomieeine Winkelstellung, bei der Sonne, Erdeund Mondoder einer der Planetenauf gleicher ekliptikaleroder heliozentrischerLängestehen. Es handelt sich also um einen Sammelbegriff für Oppositionund Konjunktionbzw. – im Falle des Mondes – auch für Sonnenfinsternisund Mondfinsternis. In den spezielleren Fällen einer totalen Finsternis muss sich der Mond auf seiner Umlaufbahnin einem Schnittpunkt mit der Bahnebeneder Erde befinden, damit die Körper auf einer durchgehend geraden Verbindungslinie stehen.
In der Algebranennt man einen Vektor von Polynomen eine Syzygie von
wenn ist. Eine Syzygie bescheibt also,
wie sich eine Menge von Polynome zu Null "zusammenfügen" lässt. So ist z.B. (y, − x) eine Syzygie von (xz,yz).
Ein Grundlegender Satz über Syzygien wurde 1890 von David Hilbertbewiesen ("Hilberts Syzygiensatz"). Heute werden Syzygien von Computer-Algebra-Systemenverwendet um polynomiale Gleichungssysteme in mehreren Unbekannten zu bearbeiten.
Siehe auch: Aspekt, Elongation, Okkultation
cs:Konjunkce (astronomie)
en:syzygy
fr:syzygie
es:Conjunción (astronomía)
pl:Koniunkcja (astronomia)
tr:Kavu?um
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
|