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Die Meibom-Drüsen (auch Tarsaldrüsen, lateinischGlandulae tarsales) sind Talgdrüsenam Rand der Augenlider. Benannt sind sie nach Heinrich Meibom(1683-1780), einem Arztund Anatomaus Helmstedt.
Die Drüsen enden am Knorpelrand(Tarsalplatte) des Augenlids, anders als die Zeissschenund die Mollschen Drüsen, die sich ebenfalls im Augenlid befinden. Die Meibom-Drüsen geben eine öligeFlüssigkeit ab, die sich mit der von den Tränendrüsenabgegebenen Tränenflüssigkeitvermischt und dafür sorgt, dass letztere nicht zu schnell verdunstet.
Erkrankungen
Eine eingeschränkte oder fehlende Funktion (evtl. genetisch bedingt) der Meibom-Drüsen führt daher zu trockenen Augen. Eine Komplikation kann auch eine chronische Lidrandentzündung (Blepharitis) sein. Ein häufiges Befeuchten der Augen mit Augentropfen ("künstliche Tränen") und tägliches Spülen der Augen mit z.B. leicht gesalzenenem sauberen Wasser (mit Hilfe eine kleinen Plastikschale, einer sog. Augenbadewanne) verschafft Linderung.
Eine Entzündungdieser Drüsen kann zu einem Gerstenkorn(speziell Hordeulum internum) oder Hagelkorn(Chalazion) führen.
Weblinks
en:Meibomian gland
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