|
Das Tay-Sachs-Syndrom ist eine Stoffwechselerkrankung, die auf einer Paarung rezessiverGeneberuht. Fehlt den Nervenzellendes Menschen ein Enzym, lagert sich zuviel Fettin ihnen ab, was fortschreitenden Abbau kognitiverFähigkeiten und Verlust der Bewegungs- und Sehfähigkeit hervorrufen kann. Das Tay-Sachs-Syndrom kann auch zum Todeführen.
Soziokultureller Aspekt
Die Prävalenz, dass eine Person an diesem Syndrom erkrankt, ist bei Menschen mit jüdisch-osteuropäischer Herkunft stark erhöht. Diese Menschen tragen das für dieses Syndrom verantwortliche Gen häufiger in sich, als dies in der Allgemeinbevölkerung der Fall ist. Das hat zur Folge, dass ca. 1 von 1.000 jüdischen Paaren das Risiko trägt, ein Kind mit Tay-Sachs-Syndrom zu bekommen.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
|