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Der Ausdruck Unausgewogenheit bezeichnet die wahrgenommene oder reale Medienmanipulation, wo Journalisten eine Harmonie zwischen entgegengesetzten Gesichtspunkten behaupten, die in Wirklichkeit nicht besteht. Journalisten können Beweise und Argumente im falschen Verhältnis proportionieren eine bestimmte Seite überbetonen, sie können glätten oder bestimmte Informationen unterdrücken, die die Behauptungen einer Seite als unbegründet herausstellen würde.
Als Beispiel medialer Unausgewogenheit kann die Pseudowissenschaftangesehen werden. So wurde im US-Fernsehen allabendlich einem ?Erfinder? Sendeplatz eingeräumt, der behauptete, ein Perpetuum Mobileerfunden zu haben; das Programm bot zwar auch wissenschaftlicher Kritik Platz, weit mehr Raum gab man den Behauptungen des Erfinders, so dass beim Publikum der falsche Eindruck erweckt wurde, seine Behauptungen könnten glaubwürdig sein.
Unausgewogenheit kann manchmal aus ähnlichen Motiven wie der Sensationsjournalismusentstehen, wo Produzenten und Herausgeber glauben, dass eine als umstrittene Debatte präsentierte Angelegenheit kommerziell erfolgreicher sei als eine genauer recherchierte Sache. Anders als bei den meisten anderen Medienmanipulationen kann Unausgewogenheit aus einem Versuch rühren, Manipulationen zu vermeiden; Produzenten und Herausgeber können diskutierte Meinungen verzerren, indem sie ihnen ohne Ansehen ihres Sachwertes die gleiche Zeit einräumen, ihre Ansichten darzustellen, selbst wenn zuvor bekannt war, dass sie auf falschen Informationen beruhen.en:false balance
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