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Eine U-Verlagerung bezeichnet unterirdisch verlagerte Produktionsanlagen während des zweiten Weltkriegs.
Nachdem die deutschen Rüstungsbetriebe durch alliierte Bombenangriffe stark beschädigt wurden, beschloss die NS-Regierungdie Verlagerung von kriegswichtigen Fabriken unter Tage. Vor allem in alten Bergwerkenoder in extra neu angelegten Stollen fanden die Betriebe platz. Der Arbeitskräftebedarf in den U-Verlagerungen wurde durch Zwangsarbeitergedeckt.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Decknamen
- 2 Literatur
- 3 Siehe auch
- 4 Weblinks
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Decknamen
Für die entsprechenden Objekte wurden Decknamen gewählt. Das RMfRuK (Reichsministerium für Rüstung und Kriegsproduktion) gab dafür folgende Vorlage:
| Natürliche Höhlen
| Münznamen
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| Bergwerke
| Tiernamen
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| Alte Stollenanlagen
| Fischnamen
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| Neue Stollenanlagen
| Mineralnamen
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| Festungsanlagen
| Blumennamen
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| Tiefe Keller
| Mädchennamen
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| Bunkerbauten
| Jungennamen
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| Verkehrstunnel
| Vogelnamen
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Daneben gab es aber auch andere Verschlüsselungssysteme wie Großbuchstaben oder Ziffern. Auch wurden manche Firmenbezeichnungen als Decknamen benutzt.
Literatur
- Hans Walther Wichert [Hrsg.]: Decknamenverzeichnis deutscher unterirdischer Bauten des zweiten Weltkriegs; 2. Aufl. 1999, ISBN 3-9803271-4-0
- Klaus W.Müller/Willy Schilling "Deckname LACHS; Die Geschichte der unterirdischen Fertigung der Me 262 im Walpersberg bei Kahla 1944/45" Heinrich-Jung-Verlagsgesellschaft mbH Zella-Mehlis/Meiningen 1995 ISBN 3-930588-30-7
Siehe auch
Edmund Geilenberg ; Liste der Decknamen von Geheimobjekten des Dritten Reiches
Weblinks
- WikiUnterirdisch - U-Verlagerungen im Detail
- U-Verlagerungen in NRW
- Details zu U-Verlagerungen
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